Lebenshaltungskosten: In Niedersachsen wird's zum Schnäppchen!
Erfahren Sie, warum Hameln-Pyrmont und Nachbarlandkreise im Vergleich zu Großstädten günstigere Lebenshaltungskosten bieten.

Lebenshaltungskosten: In Niedersachsen wird's zum Schnäppchen!
Mit den steigenden Lebenshaltungskosten in unserer schnelllebigen Zeit wird es für viele Konsumenten immer wichtiger, die Preise im Blick zu behalten. Wie die Kreiszeitung berichtet, sind die Lebenshaltungskosten in großen Städten Deutschlands deutlich höher als im bundesweiten Durchschnitt. So lagen diese in den sieben größten Städten, darunter Köln, im Jahr 2024 rund 11% über dem Bundesschnitt.
Die Forschung, die vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) durchgeführt wurde, zeigt, dass insbesondere die Wohnkosten maßgeblich für die Unterschiede verantwortlich sind. In wirtschaftlich starken Regionen treiben hohe Einkommen und eine hohe Nachfrage die Preise in die Höhe, während ländliche Gebiete oft günstiger zu bewältigen sind.
Kostendruck in Großstädten
In den städtischen Ballungszentren, zu denen auch Köln gehört, sind Mieten im Durchschnitt fast 50% über dem Bundesniveau angesiedelt, während Nebenkosten gar 22% höher ausfallen. Diese Preissteigerungen machen es vielen Bewohner:innen schwer, ihren Lebensstandard zu halten. Das Leben auf dem Land bleibt hingegen attraktiver, da Mieten und Nebenkosten dort oft bis zu einem Drittel unter dem Durchschnitt liegen.
Besonders gute Nachrichten kommen aus Niedersachsen: Dort hat der Landkreis Holzminden, auf Platz 7 von 400 Kreisen, mit -9,6% unter dem Bundesdurchschnitt besonders günstige Lebenshaltungskosten. Auch die Nachbarlandkreise wie Northeim und Goslar schneiden im bundesweiten Vergleich sehr gut ab, während andere Landkreise wie Diepholz oder Verden die Top 100 verfehlen.
Regionale Preisunterschiede und Wohnraumstrategien
IW-Experte Ralph Henger hebt hervor, dass die Preissteigerungen bundesweit wirken und die Bezahlbarkeit einer Stadt maßgeblich von den Wohnkosten abhängt. Um das Leben in Großstädten bezahlbarer zu gestalten, haben Kommunen die Möglichkeit, durch forcierte Wohnungsbauprojekte den Druck auf die Mietpreise zu mindern.
Ein Blick auf die Lebensbedingungen und den Wohnverhältnisse in Deutschland zeigt, dass die Nachfrage nach Konsumgütern entscheidend für das wirtschaftliche Wohl ist. Wie die Daten der Destatis illustrieren, sind die Erhebungen zu Konsumausgaben und Lebenshaltungskosten essenziell, um ein klares Bild über die Einnahmen und Ausgaben der privaten Haushalte zu erhalten und die Lebensqualität zu beurteilen.