Schock in Wolfsburg: 12-Jähriger von Jugendgang brutal angegriffen!
Ein 12-jähriger Junge wurde in Wolfsburg von 4-5 Jugendlichen bei einer Bushaltestelle angegriffen. Polizei sucht Zeugen.

Schock in Wolfsburg: 12-Jähriger von Jugendgang brutal angegriffen!
Am 7. Januar 2026 ereignete sich in Wolfsburg ein Vorfall, der die Gemüter erregt. Ein zwölfjähriger Junge wurde gegen 19:30 Uhr an der Bushaltestelle „Altes Brauhaus“ in der Nähe des Feuerwehrhauses in Fallersleben von einer Gruppe Jugendlicher angegriffen. Auslöser war eine beleidigende Geste eines Jugendlichen aus einem vorbeifahrenden Bus.
Die Gruppe, bestehend aus vier bis fünf Jugendlichen, stieg aus dem Bus aus und konfrontierte den Jungen auf einer Grünfläche bei der Freiwilligen Feuerwehr. Dabei erlitt das Kind leichte Verletzungen und musste ins Klinikum gebracht werden. Ein gleichaltriger Junge war zur Stelle, half schnell und informierte umgehend die Mutter des Opfers. Dies zeigt, dass nicht alle Jugendlichen mit Gewalt agieren; es gibt auch Helden in der Nachbarschaft.
Beschreibung der Angreifer und Flucht
Die Angreifer waren zwischen 15 und 16 Jahren alt, hatten eine Körpergröße von 1,70 bis 1,85 Meter und trugen dunkle Kleidung. Vier von ihnen hatten leicht gebräunte Haut, während ein Jugendlicher hellere Haut hatte. Nach der Tat flüchteten sie in Richtung eines Kiosks in der Innenstadt. Die Polizei in Fallersleben sucht nun Zeugen, die weitere Hinweise geben können. Gesucht werden Personen, die etwas zur Tat oder den Tätern beitragen können, und die sich unter der Telefonnummer 05362/967410 melden sollten.
Solche Vorfälle rufen Besorgnis hervor und zeigen, dass Gewalt unter Jugendlichen kein Einzelfall ist. Laut Spiegel gibt es einen wachsenden Trend in der Jugendkriminalität, der auch andere Städte betrifft. Die Jugendgewalt in Deutschland erreichte 2024 mit rund 13.800 Fällen eine alarmierende Höchstmarke und ist mehr als doppelt so hoch wie im Jahr 2016.
Hintergründe zur Jugendgewalt
Psychische Belastungen durch Corona-Maßnahmen und die Herausforderungen, denen junge Menschen gegenüberstehen, werden häufig als mögliche Ursachen für den Anstieg von Gewalt und Aggression genannt. Laut Statista ist die Mehrheit der tatverdächtigen Jugendlichen männlich, was an anerzogenen Verhaltensweisen und traditionellen Rollenbildern liegen könnte. In der Diskussion um die Strafmündigkeit wird auch über härtere Sanktionen im Jugendstrafrecht diskutiert, was jedoch auch umstritten ist.
Während ein Rückgang bei der Gesamtzahl junger Tatverdächtiger zu verzeichnen ist, bleibt der Anstieg von Gewaltvorfällen besorgniserregend. Es ist klar, dass nicht nur Strafen, sondern auch präventive Maßnahmen entscheidend sind, um zu verhindern, dass junge Menschen in ein kriminelles Leben abrutschen.
Der fall in Wolfsburg ist ein Weckruf, der uns daran erinnert, dass wir alle eine Rolle dabei spielen, die Jugend zu schützen und zu unterstützen. Indem wir aufmerksam sind und uns für unsere Mitmenschen einsetzen, können wir dazu beitragen, solche Gewalttaten in Zukunft zu vermeiden.