Bonn feiert Wissenschaft: Humor, Musik und ein Raketen-Drama!

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Am 20.01.2026 präsentierte die Universität Bonn eine satirische Aufführung zur Förderung exzellenter Forschung und internationaler Vernetzung.

Am 20.01.2026 präsentierte die Universität Bonn eine satirische Aufführung zur Förderung exzellenter Forschung und internationaler Vernetzung.
Am 20.01.2026 präsentierte die Universität Bonn eine satirische Aufführung zur Förderung exzellenter Forschung und internationaler Vernetzung.

Bonn feiert Wissenschaft: Humor, Musik und ein Raketen-Drama!

Die Stadt Bonn erlebte am 19. Januar 2026 einen Abend voller Überraschungen und kreativen Inhalten. Bei einer lebhaften Sitzung, die um 19:11 Uhr begann, wurden die Gäste von Dr. Nina Lemmens von der Universitätsallianz Ruhr und Prof. Dr. Andreas Archut von der Universität Bonn durch das Programm geführt. Die Veranstaltung war eine gelungene Mischung aus Wissenschaft und Unterhaltung, die nicht nur über aktuelle Themen informierte, sondern auch mit satirischen Elementen auflockerte.

Überraschungsauftritt des Rektors

Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Hoch und die Geschäftsführerin Dr. Martina Krechel sorgten mit ihrer satirischen Aufführung „Völlig losgelöst. Ein Ministerium hebt ab!“ für frischen Wind. In dieser spielerischen Darbietung schlüpften sie in die Rollen von Markus Söder und Dorothee Bär und thematisierten ein fiktives Komplott. Eine amüsante Vorstellung, die auch Dr. Insa Thiele-Eich als Astronautinnen-Anwärterin einbezog, die die Universität Bonn in ihrer Rolle als Universum prüfte und ein positives „Go!“ für die Weltraumtauglichkeit gab.

Bürokratische Herausforderungen und Völkerverständigung

Die Veranstaltung beleuchtete zudem die bürokratischen Hürden im Wissenschaftsbetrieb. Nicola Kuhrt von Table.Media analysierte die Berliner Wissenschaftspolitik, während Dr. Annette Julius und Dr. Roman Luckscheiter die Herausforderungen der Drittmittelantragstellung thematisierten. Andreas Archut und Georg Scholl informierten über die Bedeutung des Facility Managements für den Erfolg von Exzellenzuniversitäten, einer Thematik, die im Rahmen der bundesweiten Exzellenzstrategie an Bedeutung gewonnen hat. Diese wurde im Jahr 2016 ins Leben gerufen, um die Spitzenforschung an deutschen Universitäten zu fördern und deren Sichtbarkeit zu erhöhen, wie BMFTR berichtet.

Ein besonderer Höhepunkt des Abends war der Auftritt des Internationalen Chors der Universität Bonn. Der Chor, bestehend aus 50 Studierenden aus 17 verschiedenen Nationen, sang mehrsprachig und trug damit zur Förderung der akademischen Völkerverständigung bei. Die Stimmung wurde zudem durch den Tanz der Hip-Hop-Gruppe des Hochschulsports und der Showtanzgruppe „Headlights“, die unter dem Motto „Viva Las Vegas!“ akrobatische Einlagen präsentierte, angeheizt.

Der Blick in die Exzellenzstrategie

Die Exzellenzstrategie, die als Nachfolgerin der Exzellenzinitiative von 2007 bis 2017 etabliert wurde, zielt darauf ab, universitäre Spitzenleistungen zu fördern und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Hochschulen zu stärken. Im Rahmen dieser Strategie wird zwischen Exzellenzclustern und Exzellenzuniversitäten unterschieden, wobei die Auswahl durch ein wissenschaftliches Auswahlverfahren, betrieben von der DFG und dem Wissenschaftsrat, erfolgt, wie DFG feststellt.

Die Förderung beträgt seit 2026 jährlich 687 Millionen Euro, wobei 539 Millionen Euro explizit für Exzellenzcluster bereitgestellt werden. Die Evaluation dieser Programme spielt eine zentrale Rolle, um sicherzustellen, dass die geförderten Institutionen weiterhin den hohen Anforderungen genügen – das wird alle sieben Jahre überprüft.

Ein weiterer unterhaltsamer Punkt des Abends war der musikalische Abschied von Dr. Stephan Eisel, der das Publikum berührte, sowie die Darbietung von Christoph Scheeben und Andreas Etienne vom Haus der Springmaus, die mit einer musikalischen Einlage für Begeisterung sorgten. Den Abschluss bildeten die Danksagungen von Geschäftsführerin Berit Baumhoff und Andreas Archut an alle Beteiligten.

Unter den Gästen befand sich auch Guido Déus, der „Erste Bürger“ der Bundesstadt Bonn, der die Bedeutung solcher Veranstaltungen für die Förderung der Wissenschaft und Kultur in Bonn hervorhob. Eine Fortsetzung der Reihe ist bereits in Planung: Das nächste Forschologicum wird voraussichtlich Ende Januar 2027 stattfinden.

Solche engagierten Aktionen nicht nur unterhalten, sondern bilden auch eine wichtige Grundlage für die Stärkung des deutschen Wissenschaftsstandorts im internationalen Wettbewerb. Ein Zeichen in Richtung Zukunft!