Hamas übergibt Leichen von Geiseln: Identität enthüllt!
Die Hamas identifiziert zwei Leichen entführter Geiseln, während der Konflikt zwischen Israel und Gaza weiterhin eskaliert.

Hamas übergibt Leichen von Geiseln: Identität enthüllt!
Aktuelle Entwicklungen aus der Krisenregion Gazastreifen sorgen erneut für beunruhigende Schlagzeilen. Am 30. Oktober 2025 meldet Radio Ennepe Ruhr, dass die Hamas zwei Leichen übergeben hat, die als die von den entführten Gaza-Geiseln Amiram Cooper und Sahar Baruch identifiziert wurden. Die Identifizierung dieser beiden tragischen Fälle geschah durch ein forensisches Institut und wurde offiziell vom Büro von Regierungschef Benjamin Netanjahu bekannt gegeben.
Amiram Cooper, ein 85-Jähriger aus dem Kibbuz Nir Oz, wurde am 7. Oktober 2023 während eines Übergriffs von Hamas und anderen Extremisten entführt. Sahar Baruch, 25 Jahre alt, erlebte das gleiche Schicksal im Kibbuz Beeri und starb später bei einem gescheiterten Befreiungsversuch israelischer Truppen im Dezember 2023. Die sterblichen Überreste dieser beiden Geiseln wurden am Donnerstag an Mitarbeiter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) übergeben, um sie anschließend zur israelischen Armee zu bringen. Auf einer veröffentlichten Fotografie waren die Leichen in israelische Flaggen gehüllt, während Soldaten salutierten.
Der langsame Prozess der Übergabe
Die Hamas gibt die Leichen nur in langsamen Schritten frei und begründet dies mit Schwierigkeiten bei der Auffindung der Toten, da viele unter den Trümmern begraben seien. Diese MITTEILUNG wird jedoch von Israel als Falschaussage zurückgewiesen. Laut der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde hat Israel kürzlich Angriffe initiiert, die mehr als 100 Menschen das Leben kosteten. Dies geschah als Reaktion auf einen tödlichen Angriff auf israelische Soldaten im Süden des Gazastreifens.
Am 13. Oktober 2023 gab die Hamas bekannt, dass alle lebenden Geiseln im Austausch für Hunderte palästinensische Häftlinge freigelassen worden seien, was die ohnehin angespannte Situation nicht entschärfen konnte. Obwohl eine Waffenruhe erneuert wurde, gingen die Angriffe seitens Israels im Gazastreifen weiter und wurden von beiden Seiten schroff kritisiert.
Hintergrund zur Hamas
Wer ein wenig in die jüngere Geschichte der Hamas eintaucht, findet eine weitreichende und komplexe Entwicklung. Die Organisation, die 1987 von Ahmed Yassin während der ersten Intifada gegründet wurde, hat sich seitdem sowohl als politische als auch militärische Gruppierung etabliert. Sie regiert den Gazastreifen seit 2007 und wird gegenwärtig von vielen Ländern, darunter den USA und der EU, als Terrororganisation eingestuft. Historisch betrachtet hat die Hamas aus einer Wohltätigkeitsorganisation, die mit der Muslimischen Brüderschaft verknüpft ist, hervorgegangen und war ursprünglich von Israel unterstützt worden, um die säkulare PLO zu schwächen.
In den Kriegen mit Israel hat die Hamas mehrmals gewaltsam manifestiert, zuletzt im Rahmen des aktuellen Konflikts, der nach den Attacken vom 7. Oktober 2023 eskalierte. Laut Schätzungen hat die Militäraktion Israels zu über 70.000 palästinensischen Todesfällen geführt. Trotz interner und externer Herausforderungen bleibt die Hamas weiterhin eine dominierende Kraft im Gazastreifen und nutzt soziale Dienste, um die Bedürfnisse der Bevölkerung zu befriedigen, auch wenn sie dabei oft mit schwerwiegenden Vorwürfen konfrontiert wird.
Die gegenwärtige Lage zeigt einmal mehr, wie angespannt und gefährlich die Situation in der Region ist – ein Wahrzeichen, das wohl noch lange nicht seinen Schatten verlieren wird.