Verletzungschaos bei Leverkusen: Wer kann gegen Paderborn spielen?

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Bayer Leverkusen vor DFB-Pokalspiel: Verletzungsupdate zu Tella und Fernández sowie strategische Aufstellung unter Trainer Hjulmand.

Bayer Leverkusen vor DFB-Pokalspiel: Verletzungsupdate zu Tella und Fernández sowie strategische Aufstellung unter Trainer Hjulmand.
Bayer Leverkusen vor DFB-Pokalspiel: Verletzungsupdate zu Tella und Fernández sowie strategische Aufstellung unter Trainer Hjulmand.

Verletzungschaos bei Leverkusen: Wer kann gegen Paderborn spielen?

Im Vorfeld des mit Spannung erwarteten DFB-Pokalspiels gegen den SC Paderborn am kommenden Mittwoch stehen die Verantwortlichen von Bayer Leverkusen vor einem echten Personalkarussell. Trainer Kasper Hjulmand sieht sich mit zahlreichen Ausfällen konfrontiert, die die Ausgangslage für die Begegnung erschweren könnten. Wie kicker berichtet, sind unter anderem auch Nathan Tella und Equi Fernández weiterhin nicht einsatzfähig. Tella kämpft nach seiner Verletzung, die er sich im September gegen Eintracht Frankfurt zugezogen hat, mit den Folgen seines Knies und wird voraussichtlich frühestens nach der Länderspielpause wieder auf dem Platz stehen können.

Zusätzlich müssen die Leverkusener auf Lucas Vázquez verzichten, der aufgrund einer roten Karte im Copa-del-Rey-Finale vor einer Sperre steht. Auch Equi Fernández hat sich eine Bänderverletzung im linken Knie zugezogen und wird bis ins neue Jahr ausfallen. Seine Rückkehr wird für Mitte November erwartet, sodass Hjulmand die Hoffnungen auf ihn in der nächsten Zeit bündeln muss. Schick hingegen ist nach seiner Pause wieder im Vollbesitz der Kräfte und bereit für die Herausforderung.

Voraussichtliche Aufstellung

Trotz der angespannnten Personalsituation hat Hjulmand eine voraussichtliche Startelf zusammengestellt. Wie kicker aufzeigt, könnte Bayer Leverkusen in einem 3-5-2-System antreten. Auf der Torwartposition steht Blaswich, während die Abwehr aus Andrich, Badé und Quansah gebildet wird. Im Mittelfeld sind Maza und Aleix Garcia eingeplant. Im Angriff könnten Arthur, M. Tillman, Grimaldo, Poku und Kofane für Furore sorgen. Interessant ist, dass Maza möglicherweise in die Doppelsechs zurückkehrt, was eine taktische Anpassung darstellt.

Die auf der Reservebank sitzenden Spieler wie Lomb, Schlich und Belocian sind bereit, wenn die Situation es erfordert. Allerdings sind zahlreiche Spieler auch nicht im Kader, darunter der zurückkehrende Ben Seghir vom Afrika-Cup sowie Flekken, Hofmann, Palacios, Sarco und Tapsoba, die alle aus verschiedenen Gründen passen müssen. Diese Situationen setzen den Fokus auf den Schachzug von Hjulmand, der trotz der Verletzungssorgen bestrebt ist, eine schlagkräftige Truppe gegen Paderborn ins Rennen zu schicken.

Fokus auf das Pokalspiel

Klar ist, dass trotz aller Herausforderungen das Ziel der Werkself die nächste Runde im DFB-Pokal ist. Trainer Hjulmand gab in einem Update zu verstehen, dass der Fokus auf diesem entscheidenden Spiel liegt. „Wir haben eine gute Mannschaft, die trotz der Ausfälle für Überraschungen sorgen kann“, betonte er. Dabei bleibt abzuwarten, über welche taktischen Kniffe er die Lücken füllen kann. Es bleibt zu hoffen, dass Leverkusen die Startschwierigkeiten überwinden und den Schwung aus den letzten Begegnungen mitnehmen kann.

Die kommenden Tage bis zum Spiel gegen Paderborn werden entscheidend sein. Die Fans und die Mannschaft sind gespannt, wie sich diese Phase entwickeln wird. Ein erfolgreiches Weiterkommen im Pokal könnte den Knoten platzen lassen und die Moral des Teams nachhaltig stärken. Bleibt zu hoffen, dass die Werkself sich diesen Herausforderungen stellen kann und die Neuen im Kader eingreifen können, denn ein gutes Geschäft sowohl im Pokal als auch in der Liga ist dringend notwendig.