Familiensaga auf der Leinwand: Die Farben der Zeit begeistert!

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Entdecken Sie den neuen Film "Die Farben der Zeit" von Cédric Klapisch, der am 14. August 2025 in Mülheim an der Ruhr startet.

Entdecken Sie den neuen Film "Die Farben der Zeit" von Cédric Klapisch, der am 14. August 2025 in Mülheim an der Ruhr startet.
Entdecken Sie den neuen Film "Die Farben der Zeit" von Cédric Klapisch, der am 14. August 2025 in Mülheim an der Ruhr startet.

Familiensaga auf der Leinwand: Die Farben der Zeit begeistert!

Am 30. August 2025 wird der neue Film „Die Farben der Zeit“ unter der Regie von Cédric Klapisch in die Kinos gebracht. Bereits am 14. August 2025 feierte das fesselnde Drama über Herkunft und Familiengeschichte seinen Kinostart und hat seither die Zuschauer in seinen Bann gezogen. Klapisch, bekannt durch Werke wie „L’auberge espagnole“, nimmt uns mit auf eine emotionale Reise, die nicht nur die Verflechtungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart beleuchtet, sondern auch tief in die Welt der Kunst eintaucht.

Die Geschichte dreht sich um vier Cousins und Cousinen, die durch eine überraschende Erbschaft – ein seit 1944 verlassenes Haus in der Normandie, das ihrer Vorfahrin Adèle Meunier gehörte – miteinander verbunden sind. Das Haus soll verkauft werden, um Platz für ein Einkaufszentrum zu schaffen, doch bei der Besichtigung des Hauses entdecken sie nicht nur historische Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Adèles Verwandten, sondern auch eine mysteriöse Familiengeschichte. Während die vier Vertreter der Verwandtschaft (darunter ein genervter Film- und Fotokünstler, eine kühl berechnende BWLerin, ein kunstgeschichtlich interessierter Lehrer und ein idealistischer Öko-Imker) versuchen herauszufinden, was es mit ihrer Vorfahrin auf sich hat, entfaltet sich das Drama auf mehreren Zeitebenen.

Vergangenheit und Gegenwart

Die Handlung spielt sowohl im späten 19. Jahrhundert als auch in der Gegenwart. Adèle, gespielt von Suzanne Lindon, bricht im Jahr 1895 mit 21 Jahren nach Paris auf, um ihre leibliche Mutter zu finden. Auf dieser Reise begegnet sie bedeutenden Künstlern wie dem Maler Anatole und dem Fotografen Lucien. Der Film fängt die Aufbruchstimmung dieser Zeit ein – das aufkeimende Paris mit seiner modernen Architektur und der neu entwickelten Fotografie. Klapisch schildert, wie Adèle die Kunst des Lesens und Schreibens erlernt, wodurch ihr Selbst Ausdruck verliehen wird. Dies geschieht vor dem historischen Hintergrund des Aufkommens des Impressionismus, wobei auch Größen wie Claude Monet Erwähnung finden.

Wie Klapisch in einem Interview betont, ’verbindet der Film die Elemente der Kunstgeschichte mit den persönlichen Schicksalen der Charaktere‘. Diese Beziehung zwischen den Generationen, das Streben nach Identität und das Verständnis der eigenen Herkunft stehen im Fokus und bereichern das Familienporträt.

Ein filmisches Erlebnis

Für Kunstliebhaber und Historienfreunde bietet “Die Farben der Zeit” ein vielschichtiges und berührendes Cinematic Erlebnis. Der Film dauert 124 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben. Es wird eine mitreißende Erzählung präsentiert, die sowohl die Herausforderungen der Gegenwart als auch die Schönheiten der Vergangenheit thematisiert. Klapisch hat mit diesem Film die Bedeutung von Bildern und Kunst in den Mittelpunkt gestellt – ein persönliches Anliegen, das von seiner eigenen Erfahrung als Fotograf und Filmemacher inspiriert ist.

Mit „Die Farben der Zeit“ hat Klapisch einen Film geschaffen, der nicht nur unterhält, sondern auch dazu anregt, über die eigene Familiengeschichte nachzudenken. Wer weiß, vielleicht hilft auch uns die Betrachtung unserer Wurzeln dabei, das eigene Leben in neuen Farben zu sehen. Weitere Informationen finden Interessierte auf den Seiten von Mülheim-Ruhr, Film-Rezensionen und NDR: Mülheim-Ruhr, Film-Rezensionen, und NDR.