Bahnchaos ab Januar: Vier Wochen Sperrung bei Duisburg erwartet!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Einschränkungen im Bahnverkehr zwischen Duisburg und Oberhausen ab 9. Januar 2026 wegen Bauarbeiten. Pendler sollten alternative Routen prüfen.

Einschränkungen im Bahnverkehr zwischen Duisburg und Oberhausen ab 9. Januar 2026 wegen Bauarbeiten. Pendler sollten alternative Routen prüfen.
Einschränkungen im Bahnverkehr zwischen Duisburg und Oberhausen ab 9. Januar 2026 wegen Bauarbeiten. Pendler sollten alternative Routen prüfen.

Bahnchaos ab Januar: Vier Wochen Sperrung bei Duisburg erwartet!

Mit dem Beginn des neuen Jahres dürfen sich Pendler aus Münster auf einige Turbulenzen im Bahnverkehr gefasst machen. Ab dem 9. Januar bis einschließlich 6. Februar 2026 wird eine umfassende Vollsperrung auf einer der Hauptbahnen rund um Duisburg durchgeführt. Diese Maßnahme betrifft entscheidende Verbindungen in Richtung Essen und Oberhausen und ist Teil von umfangreichen Bauarbeiten der Autobahn GmbH am Autobahnkreuz Kaiserberg. Gleichzeitig ergreift die Deutsche Bahn die Gelegenheit, eigene Arbeiten an Brücken und Oberleitungen vorzunehmen, was die Situation noch komplizierter machen wird.

Wie ms-aktuell.de berichtet, müssen Reisende besonders auf die Linie RE2 zwischen Essen und Düsseldorf achten, da sie stark betroffen ist. Zudem werden mehrere Züge und Verbindungen im Regionalverkehr entfallen oder umgeleitet, was dazu führt, dass Pendler auf alternative Regionalzüge, S-Bahnen oder sogar Schienenersatzverkehr umsteigen müssen. Auch die Fernverkehrsverbindungen leiden unter den Bauarbeiten: Halte in Duisburg und Oberhausen fallen weg, und die wenigen verbleibenden ICE-Züge enden oft in Essen oder werden teilweise umgeleitet.

Umleitungen und längere Fahrzeiten

Die Sperrung wird zweifellos zu längeren Reisezeiten führen. Pendler von Münster in Richtung Köln, Frankfurt oder ins südliche Deutschland sollten sich darauf einstellen. Reisende müssen möglicherweise nach Dortmund oder Münster fahren, um in den Fernverkehr umzusteigen, wie zeit.de hervorhebt. Dies macht den Hauptbahnhof Münster zu einem wertvollen Umsteigepunkt in dieser kritischen Zeit. Die Deutsche Bahn empfiehlt, vor der Abreise die Online-Auskunft oder den DB Navigator zu nutzen, um die aktuellsten Informationen zu erhalten und zusätzliche Zeit für die Reise einzuplanen.

Ersatzbusse sollen zwar zwischen Duisburg und Essen sowie zwischen Duisburg und Oberhausen eingesetzt werden, jedoch müssen die Reisenden hier mit deutlich längeren Fahrzeiten rechnen. Auch wird der Regionalverkehr zwischen Düsseldorf und Duisburg reduziert, was die Umstellung für viele Pendler zusätzlich erschwert. Es ist ratsam, die Verbindungen frühzeitig zu überprüfen und sich alternative Routen zu überlegen.

Ein Veränderungen in NRW

Insgesamt wird das Jahr 2025 als ein Jahr des Wandels im Bahnverkehr in Nordrhein-Westfalen angesehen, so nahverkehr-nrw.de. Trotz der Schwierigkeiten, die diese Sperrungen mit sich bringen, besteht die Hoffnung auf modernisierte Infrastruktur und ein zuverlässigeres Schienennetz in der Zukunft. Die anstehenden Bauprojekte sollen nicht nur Mängel beheben, sondern auch die Kapazitäten erweitern, um dem steigenden Bedarf an Mobilität gerecht zu werden.

Reisende sind eingeladen, sich zu informieren und auf ihre Fahrplanung zu achten. Wer flexibel ist, könnte auch das Fahrrad in Betracht ziehen oder temporär auf das Homeoffice zurückgreifen, um die Unannehmlichkeiten während des vierwöchigen Zeitraums bestmöglich zu umgehen. Die kommenden Wochen versprechen also, spannend und herausfordernd zu werden – auf den Schienen und darüber hinaus.