Schock in Augsburg: Berühmtes Lokal wegen Drogenkriminalität geschlossen!
Die Schließung von Habo's Bierschänke in Oberhausen wirft Fragen zur Sicherheit am Helmut-Haller-Platz auf; neue Lösungen 2026 geplant.

Schock in Augsburg: Berühmtes Lokal wegen Drogenkriminalität geschlossen!
In Augsburgs Oberhausen schlägt das Herz der Stadt am Helmut-Haller-Platz nicht ganz im Takt. Ein Lichtblick wie die Ende Februar eröffnete Habo’s Bierschänke, die mit dem Ziel gestartet ist, das Areal rund um den Oberhauser Bahnhof zu beleben, steht momentan vor großen Herausforderungen. Wie die Augsburger Allgemeine berichtet, wurde das Lokal nun „vorübergehend geschlossen“. Chris Ress, ein Mitglied der Geschäftsführung, betont jedoch, dass dies nicht das endgültige Aus bedeutet. Vorerst ist die Situation höchst unbefriedigend, da die Probleme mit der Süchtigen-Szene am nahen Helmut-Haller-Platz die Betriebssituation stark beeinträchtigen.
Der Oberhauser Bahnhof hat sich über die Jahre zu einem Treffpunkt für Drogenabhängige und Alkoholiker entwickelt, was das Sicherheitsgefühl der Bürger stark belastet. Viele meiden inzwischen den Platz, was die Gastronomie zusätzlich unter Druck setzt. Ein herber Rückschlag für das Projekt Habo’s, in das die Betreiber, Gastronom Stefan Bob Meitinger und Partner Bernhard Happacher, einen „ordentlichen sechsstelligen Betrag“ investiert haben.
Hoffnung auf Besserung
In der Stadt Augsburg ist man sich der Thematik bewusst und plant laut Ress eine Verlagerung der Szenerie an die Donauwörther Straße, mit einem neuen Treffpunkt im Pfarrzentrum St. Johannes, der ab 2026 eröffnen soll. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Situation am Helmut-Haller-Platz zu verbessern. Die Stadt wird zudem den Umbau des Platzes angehen, um die Gegebenheiten vor Ort zu optimieren und ein angenehmeres Umfeld zu schaffen.
Zudem wird an Strategien zur Bekämpfung der Drogenproblematik gearbeitet. Laut Bundesgesundheitsministerium sind Drogen und Suchtmittel in Deutschland ein ernstzunehmendes Thema mit erheblichen gesundheitlichen, sozialen und volkswirtschaftlichen Folgen. In Deutschland rauchen 11,6 Millionen Menschen, 1,6 Millionen sind alkoholabhängig, und rund 1,3 Millionen Menschen haben einen problematischen Konsum von illegalen Drogen.
Ressourcen für Süchtige verbessern
Ein zentraler Aspekt der Suchtpolitik besteht darin, durch Präventionsarbeit und die Verbesserung von Beratungsangeboten einen positiven Einfluss auf die betroffenen Personen zu nehmen. Programme zur Schadensreduzierung, wie etwa Spritzentauschmaßnahmen, könnten auch dazu beitragen, die Situation vor der Habo’s Bierschänke zu stabilisieren, wie Ress anmerkt. Müll und unsachgemäße Entsorgung von Spritzen in der Umgebung sind zusätzliche Herausforderungen, die angegangen werden müssen.
Trotz der schwierigen Lage blicken die Betreiber der Habo’s Bierschänke optimistisch in die Zukunft. Sie arbeiten intensiv daran, eine Lösung für die Räumlichkeiten zu finden und hoffen auf eine Wiedereröffnung noch vor Weihnachten. In der Zwischenzeit bleibt die Privatbrauerei Rotes Pony in den Räumen aktiv und lässt die Hoffnungen der Anwohner nicht ganz schwinden.
Ein klarer Aufruf an alle, die an der Lösung dieser komplexen Thematik interessiert sind: Veränderungen sind notwendig, um das Sicherheitsgefühl und die Lebensqualität in Augsburgs Oberhausen zurückzugewinnen. Die Zeit drängt und es liegt an uns allen, aktiv zu werden.