Teilsperrung der Bonner Nordbrücke: Massive Verkehrsauswirkungen ab Februar!
Teilsperrung der Bonner Nordbrücke ab 9. Februar für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen. Wichtige Informationen zu Umleitungen und Ausnahmen.

Teilsperrung der Bonner Nordbrücke: Massive Verkehrsauswirkungen ab Februar!
In Bonn steht eine bedeutende Veränderung an! Ab dem Montag, 9. Februar, wird die Bonner Nordbrücke für Fahrzeuge, die mehr als 7,5 Tonnen wiegen, gesperrt. Diese Entscheidung wurde von der Autobahn GmbH des Bundes getroffen und wird erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr in und um Bonn haben. Laut Rundschau Online, wird die Brücke täglich von über 100.000 Fahrzeugen genutzt, wovon etwa 5.000 Lkw über 7,5 Tonnen die Brücke quer überqueren.
Die Situation rund um die Nordbrücke ist nicht neu – sie wurde 1967 erbaut und ist mittlerweile in einem schlechten Zustand. Die nötigen Maßnahmen zur Instandhaltung und Verkehrssicherheit waren unumgänglich. In Gesprächen mit der Stadt Bonn, dem Rhein-Sieg-Kreis und der Deutschen Bahn AG wird versucht, Lösungen zu finden, die die Auswirkungen der Sperrung abmildern. Besonders im Fokus steht dabei das Thema Schulbusse; diese dürfen vorerst weiterhin die Brücke benutzen, was eine Ausnahme darstellt, die bis zum Ende des aktuellen Schuljahres gilt.
Verkehrsfluss und Umleitungen
Die Autobahn GmbH hat bereits Umleitungen für betroffene Buslinien festgelegt. Beispielsweise wird der Flughafenexpress der Bonner Stadtwerke (SWB) ohne Zwischenhalte vom Bonner Hauptbahnhof zum Flughafen fahren. Dabei entfallen zahlreiche Haltestellen, darunter Mozartstraße und die Beethovenhalle. Ähnlich geht es der Linie 550 der Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft (RSVG), die über die Kennedybrücke zum Zentralen Busbahnhof Bonn umgeleitet wird, wobei auch hier diverse Haltestellen nicht mehr angefahren werden.
Zusammenarbeit und Informationspolitik
Um die Anliegen aller Beteiligten zu berücksichtigen, gab es bereits am 8. Januar 2026 ein erstes Gespräch zwischen den Hauptakteuren. Bonns Oberbürgermeister Guido Déus und Landrat Sebastian Schuster unterstrichen bei diesem Treffen die Dringlichkeit, die Öffentlichkeit sowie die lokale Wirtschaft über die anstehenden Veränderungen rechtzeitig zu informieren. Die Stadt hat den Austausch als positiv bewertet und erwartet, dass sich in den kommenden Tagen weitere Gespräche über die Verkehrsführungen ergeben werden.
Landrat Sebastian Schuster wies auf die massiven Schäden an der Nordbrücke hin und forderte frühzeitige Maßnahmen, um eine vollständige Sperrung zu vermeiden, die möglicherweise noch gravierendere Auswirkungen auf das Verkehrsaufkommen zur Folge hätte. Die Stadtverwaltung und die Kreisverwaltung rechnen mit einer Zunahme des Verkehrsaufkommens in bestimmten Straßen, was weitere Herausforderungen mit sich bringen könnte.
Die Zusammenarbeit zwischen Stadt, Kreis und der Autobahn GmbH wird fortgeführt, um die bestmöglichen Lösungen für alle Verkehrsteilnehmer zu finden. In den nächsten Tagen wird diesbezüglich die Öffentlichkeit fortlaufend informiert, um Unklarheiten und mögliche Verwirrungen auszuräumen.