Weltspartag 2025: Sparen wird zum Trend bei jungen Leuten!

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Am Weltspartag 2025 zeigen Siegen-Wittgenstein und Genossenschaftsbanken hohe Sparbewusstsein und Vermögensbildungsangebote.

Am Weltspartag 2025 zeigen Siegen-Wittgenstein und Genossenschaftsbanken hohe Sparbewusstsein und Vermögensbildungsangebote.
Am Weltspartag 2025 zeigen Siegen-Wittgenstein und Genossenschaftsbanken hohe Sparbewusstsein und Vermögensbildungsangebote.

Weltspartag 2025: Sparen wird zum Trend bei jungen Leuten!

Heute, am 30. Oktober 2025, wird bundesweit der Weltspartag gefeiert. Dieser Tag steht ganz im Zeichen der Geld- und Vermögensbildung. In zahlreichen Filialen der Volksbanken und Sparkassen in der Region Siegen-Wittgenstein erwarten die Besucher kleine Geschenke und Aktionen, die das Thema Sparen aufgreifen. Dabei zeigt sich, dass die Deutschen ein hohes Bewusstsein für das Sparen haben. Laut dem „Vermögensbarometer“ des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes geben beeindruckende drei Viertel der Befragten an, regelmäßig Geld zurückzulegen. Dennoch sieht die Realität etwas anders aus: Rund 40 Prozent sparen spontan, während fast ein Drittel der Bevölkerung derzeit nicht an Vermögensaufbau denkt. Nur jeder Dritte verfolgt dabei einen klaren Plan für seine Spar- und Anlagestrategie, berichtet Radiosiegen.

Die Sparquote, ein wichtiger Indikator, liegt momentan bei etwa 10 Prozent des verfügbaren Einkommens. Doch diese Zahl kann manchmal täuschen. Laut BVR ist diese Quote in den letzten Jahren relativ stabil geblieben, mit einer geringfügigen Prognose von 10,4 Prozent für 2025, die auf 10,6 Prozent im kommenden Jahr steigen soll. Besonders verwunderlich ist, dass es erhebliche Unterschiede zwischen den Altersgruppen und Einkommensschichten gibt: Junge Menschen, insbesondere diejenigen zwischen 14 und 29 Jahren, zeigen ein starkes Bedürfnis zu sparen, während sie oft nicht in der Lage sind, das angestrebte Sparvolumen tatsächlich zu erreichen. Dies führt zu einem klaren Handlungsbedarf beim Vermögensaufbau junger Menschen.

Trends und Veränderungen im Sparverhalten

Wie gehen Deutsche mit der aktuellen Zinswende um? Eine umfassende Studie des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken zeigt, dass Sparer umsichtig reagieren: Die Bestände an Termineinlagen und Rentenpapieren sind im Vergleich zum Vorjahr um über 50 Prozent gestiegen. Und das Volumen an Sparbriefen sogar verfünffacht. Immer mehr Menschen interessieren sich auch für Aktien und Fonds, was einen positiven Trend darstellt, der durch die Rückkehr zu festverzinslichen Anlagen nach der Niedrigzinsphase unterstützt wird. Dr. Andreas Bley, Chefvolkswirt des BVR, hebt hervor, dass die Offenheit für Aktien und Investmentfonds durch die Kombination von Marktvielfalt und positive Zinsen gestiegen ist.

Bei den finanziellen Anlagen der privaten Haushalte sieht es folgendermaßen aus: Ende 2023 summiert sich das Nettogeldvermögen auf über 7.938 Milliarden Euro, mit einem durchschnittlichen Nettogeldvermögen pro Haushalt von 139.500 Euro. Diese Aspekte zeigen, wie wichtig eine fundierte finanzielle Bildung und qualifizierte Beratung sind, sodass Vermögensbildung für alle erreichbar bleibt. Genossenschaftsbanken bieten hier eine breite Palette an Beratungsangeboten, um den individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden.

Zukunftsperspektiven und Lösungsansätze

Die Vermögensbildung ist ein wichtiges Thema, das mehr als je zuvor in den Fokus rückt. Die finanzielle Planung und das vorausschauende Handeln sind essenziell, um den Herausforderungen des Lebens zu begegnen. Dabei spielt die Unterstützung durch gesetzliche Rahmenbedingungen eine bedeutende Rolle. So könnten Maßnahmen wie Frühstart-Renten, steuerliche Anreize und unbürokratische Vorsorgemodelle helfen, die Sparmotivation zu fördern und junge Menschen beim Vermögensaufbau zu unterstützen.

In Anbetracht der oben genannten Punkte wird klar, dass das Sparverhalten in Deutschland vielfältig ist und sich ständig weiterentwickelt. Es bleibt zu hoffen, dass die unterschiedlichen Initiativen und Programme dazu beitragen, die Sparquote nachhaltig zu steigern und die finanziellen Unterschiede innerhalb der Gesellschaft zu verringern. Das Bewusstsein für Vermögensbildung ist definitiv hoch, aber der Weg dorthin erfordert noch einige Anstrengungen.