Zwei Jahre Bauchaos: Wuppertaler Straße wird zur Baustelle des Jahres!
Bauarbeiten an der Wuppertaler Straße in Solingen beginnen am 19. Januar 2026, dauern zwei Jahre und kosten vier Millionen Euro.

Zwei Jahre Bauchaos: Wuppertaler Straße wird zur Baustelle des Jahres!
Ein Großprojekt steht der Stadt Solingen und ihren Anwohnern bevor. Am Montag, dem 19. Januar, haben die umfangreichen Bauarbeiten auf der Wuppertaler Straße begonnen, die sich über eine Strecke von 1,5 Kilometern erstrecken. Diese wichtige Verbindung zwischen Wuppertal und Solingen Gräfrath wird für etwa zwei Jahre eine Baustelle sein. Laut WDR wird die Straße in Richtung Wuppertal gesperrt, während der Verkehr aus Solingen weiterhin in Richtung Wuppertal fahren kann.
Die Verkehrsführung wird sich zum Teil ändern. Anwohner sowie Linienbusse dürfen in Richtung Solingen fahren, müssen jedoch an einer Schranke halten. Weitere Verkehrsteilnehmer dürfen die Wuppertaler Straße an der Grenze von Vohwinkel zu Gräfrath nicht passieren. Stattdessen wird der Verkehr über den Westring umgeleitet, und trotz der Baustelle sind keine größeren Staus zu erwarten. Autofahrer aus Solingen müssen keine Umwege in Kauf nehmen, dürfen sich jedoch auf verengte Fahrspuren und eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h einstellen.
Geplante Maßnahmen und Kosten
Die Bauarbeiten umfassen mehr als nur die Erneuerung der Fahrbahn. Auch die Gehwege, Haltestellen, Oberleitungen und die Straßenbeleuchtung erhalten ein modernes Upgrade. Die alten Ampelanlagen an den Einmündungen zu Piepersberg und Roggenkamp werden ebenfalls ersetzt. Zudem wird es eine Verlegung von Glasfaserkabeln sowie den Austausch von Strom- und Wasserleitungen geben. Das gesamte Projekt wird mit Kosten von rund vier Millionen Euro veranschlagt, die durch das Land Nordrhein-Westfalen, die Stadt Solingen und die Stadtwerke gedeckt werden, wie Solinger Nachrichten berichten.
Der Plan ist es, die Sanierungsarbeiten unter laufendem Verkehr durchzuführen, um lange Staus zu vermeiden. Um das Ziel zu erreichen, wird die Verkehrsführung am Knotenpunkt Wuppertaler Straße/Roggenkamp so angepasst, dass die Verbindung zwischen dem Solingen-Zentrum und der Autobahn A46 Vorrang hat. Unterbrechungen sind lediglich bei Fahrten der O-Busse oder bei Fußgängerüberquerungen zu erwarten.
Verkehrsanpassungen für Anwohner und Busse
Für die Anlieger wurde ebenfalls eine Regelung getroffen. Sie dürfen die Wuppertaler Straße in beide Richtungen befahren, müssen sich jedoch darauf einstellen, dass die Straße in Richtung Solingen eine Sackgasse ist. Alternative Umleitungen führen über die Garnisonstraße oder den Piepersberg. Parkplatzmöglichkeiten im Baustellenbereich fallen weg, und Fußgänger werden auf einer Straßenseite geleitet.
Die technischen Betriebe Solingen (TBS) sind mit der Gesamtkoordination des Projekts betraut. Stefan Lederer, ein Vertreter der TBS, beobachtet, dass nicht alle Verkehrsteilnehmer die neue Verkehrsführung vollständig begreifen, was zusätzliche Herausforderungen mit sich bringen könnte. Anwohner und Busse haben die Möglichkeit, die Wuppertaler Straße bis zur Schranke zu befahren, während der Durchgangsverkehr von Wuppertal nach Solingen über den Westring und die Corneliusstraße umgeleitet wird.
Für die Öffentlichkeit wird es regelmäßige Aktualisierungen zu dem Projekt geben, um sicherzustellen, dass alle Betroffenen informiert bleiben. Für weitere Informationen ist die Online-Plattform sanierung-wuppertaler-strasse.solingen.de eingerichtet worden. Die Fertigstellung der Bauarbeiten ist in zwei Jahren geplant und wird in Solingen sicher für einige Veränderungen sorgen.