Zug-Chaos 2026: NRW drohen Baustellen und große Verspätungen!

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2026 bringt umfassende Bauarbeiten im Bahnverkehr von Nordrhein-Westfalen. Erfahren Sie, wie Störungen die Mobilität beeinflussen.

2026 bringt umfassende Bauarbeiten im Bahnverkehr von Nordrhein-Westfalen. Erfahren Sie, wie Störungen die Mobilität beeinflussen.
2026 bringt umfassende Bauarbeiten im Bahnverkehr von Nordrhein-Westfalen. Erfahren Sie, wie Störungen die Mobilität beeinflussen.

Zug-Chaos 2026: NRW drohen Baustellen und große Verspätungen!

Im Jahr 2026 wird der Bahnverkehr in Nordrhein-Westfalen (NRW) stark eingeschränkt sein. Die zahlreichen geplanten Baustellen machen es Reisenden nicht leicht, ihre Ziele pünktlich zu erreichen. Laut wa.de spricht Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn in NRW, von der „Banane des Grauens“ – ein Hinweis auf die gravierenden Einschränkungen, die auf die Fahrgäste zukommen.

Ein wesentlicher Teil der Verspätungen im Fernverkehr wird laut Lübberink auf die überlastete Strecke zwischen Dortmund, Duisburg und Köln zurückgeführt. Die Generalsanierung der Strecke zwischen Köln und Hagen, die vom 6. Februar bis 10. Juli 2026 stattfinden wird, wird die Situation weiter verschärfen. In diesem Zeitraum werden viele Fernzüge über Düsseldorf und das Ruhrgebiet umgeleitet.

Großbaustellen und deren Auswirkungen

Die Deutsche Bahn hat für 2026 eine Vielzahl von großen Bauprojekten angekündigt. Diese betreffen nicht nur die Fernverkehrstrecken, sondern auch den Nahverkehr. Im ersten Halbjahr sind unter anderem umfassende Sanierungsarbeiten zwischen Hagen, Wuppertal und Köln geplant, die ebenfalls die Regionalzüge stark beeinflussen werden. Für betroffene Linien, wie RE 4, RE 7 und mehrere S-Bahnen, werden Ersatzbusse eingesetzt, die jedoch oftmals längere Fahrzeiten haben, wie das stern.de berichtet.

Ein weiteres wichtiges Projekt ist die Generalsanierung zwischen Troisdorf und Unkel, die am 10. Juli 2026 beginnt und bis zum 11. Dezember 2026 abgeschlossen sein soll. Auch hier müssen Reisende mit Umleitungen rechnen. Zusätzliche Arbeiten an Weichen und Stellwerken zwischen Düsseldorf und Köln sind ebenfalls für Spätsommer und Herbst 2026 geplant, was die Pünktlichkeit weiter gefährden wird.

Folgen für den Nahverkehr

Die Situation hat auch Auswirkungen auf den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) in Westfalen-Lippe. Christine Auffermann, Geschäftsführerin des Zweckverbands Nahverkehr Westfalen-Lippe, warnt vor einem möglichen Erliegen des SPNV und kündigt die Initiative „SPNV unter Druck“ an. Diese Initiative soll Lösungen für die bevorstehenden Mobilitätsprobleme finden, so deutschebahn.com.

Die ständige Überlastung könnte auch die Qualität des Nahverkehrs beeinträchtigen, insbesondere in ländlichen Gebieten. Um die Situation zu verbessern, wurde auf einen akuten Personalmangel hingewiesen. 2024 fiel jeder 20. Zug aus, was den Druck auf die Verkehrsunternehmen erhöht hat.

Wichtige Sperrungen

Gerade zu Beginn des Jahres 2026 wird es zu einer Sperrung der Strecke Duisburg nach Essen kommen, die zwischen 9. Januar und 6. Februar abgeschlossen sein soll. Diese Maßnahme ist eine Folge der Autobahnarbeiten am Kreuz Kaiserberg.
Diese und weitere geplante Totalsperrungen wie beispielsweise auf der Strecke Emmerich – Oberhausen werden sicherstellen, dass der Bahnbetrieb als Ganzes stark eingeschränkt wird.

Für Reisende bedeutet dies, dass sie sich auf viele Umleitungen und längere Reisezeiten einstellen müssen. Die Bahn wirbt zwar mit Verbesserungen und einer Angebotsausweitung auf den S-Bahn- und Regionalzuglinien, doch die vielen Baustellen und Umleitungen scheinen die echten Fortschritte etwas in den Schatten zu stellen.