Dreiste Diebe: 125 Jahre alte Kupfertür vom Zweibrücker Friedhof gestohlen!

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Unbekannte stehlen wertvolle Kupfertür eines Mausoleums in Zweibrücken. Polizei sucht nach Hinweisen zu Metalldiebstählen.

Unbekannte stehlen wertvolle Kupfertür eines Mausoleums in Zweibrücken. Polizei sucht nach Hinweisen zu Metalldiebstählen.
Unbekannte stehlen wertvolle Kupfertür eines Mausoleums in Zweibrücken. Polizei sucht nach Hinweisen zu Metalldiebstählen.

Dreiste Diebe: 125 Jahre alte Kupfertür vom Zweibrücker Friedhof gestohlen!

Wer sagt, dass die Kriminalität immer auf den Straßen stattfindet? Im ruhigen Zweibrücken hat sich ein hässlicher Vorfall ereignet, der das friedliche Miteinander auf dem Hauptfriedhof stört. Unbekannte haben eine massive Kupfertür aus einem leerstehenden Mausoleum gestohlen, was nicht nur eine Herausforderung für die Polizei darstellt, sondern auch die Bürger in Erstaunen versetzt. TV Mittelrhein berichtet, dass die 125 Jahre alte Tür mit einem Gewicht von 500 bis 600 Kilogramm aus dem Mauerwerk gerissen wurde und der Schaden am Mauerwerk auf etwa 4.000 Euro geschätzt wird. Der Wert der entwendeten Tür liegt bei rund 8.000 Euro.

Die Mitarbeiter des Friedhofs entdeckten den Diebstahl am Montag, doch bis wann diese dreiste Tat zurückreicht, bleibt unklar. Man kann sich vorstellen, dass der Verlust nicht nur finanziell, sondern auch emotional eine große Last für die Angehörigen der dort Bestatteten darstellt. So wundert es niemanden, dass die Polizei nun verstärkt Schrotthändler und Entsorgungsbetriebe um Mithilfe bittet. Jeder Hinweis auf die gestohlene Tür kann helfen, diesen schändlichen Akt aufzudecken.

Ein Problem, das wächst

Die Diebstähle von Metallen auf Friedhöfen nehmen nicht nur in Zweibrücken, sondern auch anderswo zu. Immer öfter werden Grabstätten zur Zielscheibe für Kriminelle, die es auf wertvolle Materialien wie Kupfer und Bronze abgesehen haben. In einer aktuellen Analyse von zeit.de wird berichtet, dass die Diebstahlzahlen in den letzten Jahren gestiegen sind. So wurden im Jahr 2023 beispielsweise 402 Diebstähle erfasst.

Der Vorstand des Verbandes der Friedhofsverwalter zeigte sich besorgt über diese Entwicklung, da solche Vorfälle nicht nur materielle Schäden verursachen, sondern auch das Gefühl von Sicherheit und Respekt auf den Friedhöfen beeinträchtigen. Die Ermittlungen zu diesen Taten gestalten sich häufig schwierig, da die Diebe meist gut organisiert sind und nicht selten in Wellen agieren.

Ein Appell an die Gemeinschaft

Bürger sollten nicht nur informiert, sondern auch aktiv werden. Wir leben in einer Zeit, in der Nachbarschaftshilfe und Aufmerksamkeit gefragter denn je sind. Dies könnte dazu beitragen, dass unsere Friedhöfe, als Orte der Ruhe und des Gedenkens, nicht weiterhin unter den Machenschaften von Kriminellen leiden müssen. Vorschläge zur Verbesserung des Schutzes beinhalten das Abschließen von Toren und die Installation von Alarmanlagen, die aber auch den öffentlichen Zugang nicht erschweren dürfen.

Die traurige Tatsache, dass in Städten wie Emerkingen, Ochsenhausen oder Düsseldorf ähnliche Vorfälle gemeldet wurden, zeigt nur, wie verbreitet dieses Problem ist. Die Bevölkerung wird aufgefordert, wachsam zu sein und verdächtige Aktivitäten zu melden, um gemeinsam einen Beitrag zu einem respektvolleren Umgang mit unseren Friedhöfen zu leisten.