Zukunftstrefferpreis 2025: Borne's Erfolg trotz Fachkräftemangel in Trier!

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Am 16.01.2026 wird der Zukunftstrefferpreis in Trier verliehen, begleitet von einer positiven Arbeitsmarktbilanz der Region.

Am 16.01.2026 wird der Zukunftstrefferpreis in Trier verliehen, begleitet von einer positiven Arbeitsmarktbilanz der Region.
Am 16.01.2026 wird der Zukunftstrefferpreis in Trier verliehen, begleitet von einer positiven Arbeitsmarktbilanz der Region.

Zukunftstrefferpreis 2025: Borne's Erfolg trotz Fachkräftemangel in Trier!

Die Verleihung des Zukunftstrefferpreises 2025 fand am 16. Januar 2026 in Trier statt, wo die Firma Borne für ihre herausragende Leistung im Bereich Weiterbildung ausgezeichnet wurde. Geschäftsführender HR-Leiter Markus Mittal nahm den Preis entgegen, während prominent anwesende Vertreter der Industrie- und Handelskammer (IHK) sowie der Agentur für Arbeit die positive Arbeitsmarktbilanz der Großregion Trier unterstrichen. Trotz globaler Unsicherheiten, berichtete 5vier, bleibt die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit etwa 179.000 Personen nahezu stabil – nur um 0,2 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Die Arbeitslosenquote liegt konstant bei 4,4 Prozent. Während ein leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit bei Männern zu verzeichnen ist, sank die Langzeitarbeitslosigkeit. Besonders optimistisch zeigt sich die Bilanz für das Handwerk, da hier eine nahezu konstante Zahl an Ausbildungsplätzen gehalten werden konnte. Diese Stabilität wird als Erfolg gewertet, insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Zahl neuer Ausbildungsverträge bei der IHK Trier um 6,3 Prozent fiel.

Fachkräftemangel als zentrales Thema

Der Fachkräftemangel bleibt 2025 eines der drängendsten Probleme für die deutsche Wirtschaft. Laut dem Fachkräftereport der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) konnten 36 Prozent von fast 22.000 befragten Unternehmen offene Stellen nicht besetzen, weil es an geeignetem Personal mangelt. Dies herrscht besonders in kleinen und mittleren Unternehmen, wo über 40 Prozent Schwierigkeiten haben, geeignete Mitarbeiter zu finden. Dihk berichtet zudem, dass die steigenden Arbeits- und Energiekosten die Situation weiter verschärfen.

Die Anzahl der offenen Stellen für qualifizierte Arbeitskräfte in Deutschland liegt über 387.000. Besondere Engpässe gibt es in Verkaufsberufen, im Gesundheitsbereich und im Handwerk. Der Druck auf die Betriebe steigt, viele Unternehmen erwarten negative Auswirkungen durch den anhaltenden Fachkräftemangel in den kommenden Jahren. Statista stellt fest, dass die Vakanzquote in Deutschland bei 86 Prozent liegt, was über dem globalen Durchschnitt von 74 Prozent liegt. Diese Situation macht es nötig, dass Unternehmen alle Potenziale zur Fachkräftesicherung nutzen.

Wege zur Fachkräftesicherung

Die Industrie fordert eindeutige Handlungsmöglichkeiten zur Bekämpfung des Fachkräftemangels. Hierzu zählen eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie expansive Maßnahmen zur Zuwanderung von Arbeitskräften aus dem Ausland. Achim Dercks, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der DIHK, hebt hervor, dass es wichtig sei, die Beschäftigung älterer Menschen zu fördern und die Integration von Zuwanderern zu beschleunigen.

„Wir müssen alle Potenziale heben“, betont Dercks und verweist auf die bedeutende Rolle der Weiterbildung. Die Bundesregierung hat bereits erste Schritte unternommen, um älteren Fachkräften einen leichteren Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Initiiert durch die Aktivrente soll so das qualifizierte Personal länger in der Wirtschaft gehalten werden.

Zusammengefasst können Unternehmen mit einer klaren Strategie für Fachkräftesicherung und durch Investitionen in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter zukunftssicher aufgestellt werden. Die positive Auszeichnung der Firma Borne zeigt, dass eine solche Herangehensweise nicht nur wirtschaftlichen Erfolg, sondern auch gesellschaftliche Verantwortung verkörpert.