Generalsanierung der Kaserne in Zweibrücken: Ein Fortschritt bis 2040!
Die Bundeswehrkaserne in Zweibrücken wird bis 2040 generalsaniert, um den modernen Anforderungen gerecht zu werden.

Generalsanierung der Kaserne in Zweibrücken: Ein Fortschritt bis 2040!
In Zweibrücken rührt sich einiges, und das nicht nur beim Wetter! Die Niederauerbachkaserne, die Wahrzeichen der Bundeswehr in der Stadt, steht vor einer umfassenden Generalsanierung, die bis 2040 abgeschlossen sein soll. Wie SWR berichtet, sind die Verwaltungsgebäude in einem wahrlich desolaten Zustand und benötigen dringend einen neuen Anstrich. Thomas Krüger, der stellvertretende Regimentskommandeur, gibt zu, dass in der Vergangenheit wenig passiert ist – der Finanzen wegen. Seit der Abschaffung der Wehrpflicht ist bei der Bundeswehr ordentlich gespart worden, was sich auch auf den baulichen Zustand der Kaserne auswirkt.
Aber jetzt wird kräftig in die Hand genommen: Rund 130 Millionen Euro sollen in den nächsten fünf Jahren in die Sanierung und Modernisierung der Kaserne fließen. Zudem ist bereits die Kapelle einer Renovierung unterzogen worden und wird im Sommer 2024 feierlich eingeweiht. Auch die Turnhalle hat ein neues Gesicht bekommen, was den Soldaten und Soldatinnen sicherlich zu Gute kommt.
Sanierung in Etappen
Ab 2026 geht es dann richtig los: Abriss- und Neubauarbeiten sind angesagt, und das alles erfolgt etappenweise, damit die Unterbringung der Soldaten jederzeit gewährleistet ist. Ein wichtiger Aspekt der Neubauten ist, dass sie den Vorgaben des Denkmalschutzes entsprechen müssen. Die erhaltenen Maße sind eine Grundvoraussetzung für die neuen Gebäude. Das ist kein leichtes Unterfangen, denn viele der bestehenden Kasernengebäude stammen noch aus den 1930er Jahren und fordern umfassende Sanierungsmaßnahmen.
Doch nicht nur die Gebäude stehen auf der Liste der Modernisierungsprojekte – auch der Truppenübungsplatz erhält ein Update, um den modernen Trainingsanforderungen gerecht zu werden. Trotz der baulichen Mängel fühlen sich die Soldatinnen und Soldaten in Zweibrücken wohl. Aktuell ist die Kaserne zu 90 Prozent ausgelastet, ein Zeichen dafür, dass hier ordentlich etwas läuft. In Deutschland sind nur zwei Bundeswehrstandorte mit Fallschirmjägern, und Zweibrücken gehört dazu, was die Bedeutung der Kaserne unterstreicht.
Die Schatten der Vergangenheit
Ein Printmagazin hatte die Kaserne sogar als „Horror-Kaserne“ betitelt, was sich aus Google-Bewertungen zu den Missständen ableitete. Krüger ist jedoch optimistisch, dass diese Probleme behoben wurden und die Soldaten bald unter besseren Bedingungen arbeiten können.
Die kommenden Jahre versprechen also, ein spannendes Kapitel für die Niederauerbachkaserne zu werden. Ein guter Grund, sich die Entwicklungen genau anzusehen und vielleicht sogar einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, wenn der Fortschritt sichtbar wird. Da geht’s bestimmt nicht nur um Beton und Zement – es geht um die Zukunft der Soldaten und die Stärkung der Bundeswehr in unserer Region!