Feuer-Drama in Crans-Montana: Über 40 Tote und Hunderte Verletzte!
Am Silvester 2025 ereignete sich in Crans-Montana ein verheerendes Feuer-Drama mit über 40 Toten und 115 Verletzten.

Feuer-Drama in Crans-Montana: Über 40 Tote und Hunderte Verletzte!
In der Silvesternacht kam es in Crans-Montana, einem beliebten Skiort im Wallis, zu einem tragischen Feuer-Drama, bei dem mehr als 40 Menschen ihr Leben verloren und über 115 Verletzungen erlitten. Die Informationen stammen von den Behörden, die darüber in einer Pressekonferenz berichteten. Laut Polizeichef Frédéric Gisler sind unter den Opfern auch viele ausländische Wintertouristen.
Das Unglück ereignete sich gegen 1:30 Uhr, als der Notruf aufgrund eines Brandes in der Bar „Le Constellation“ einging. Diese Bar kann bis zu 300 Personen fassen und ist bekannt für ihre Cocktails sowie ihren Shisha-Bereich. Sofort wurde ein Großaufgebot bestehend aus 10 Hubschraubern, 40 Rettungswagen und rund 150 Einsatzkräften mobilisiert, um den Brand einzudämmen und die Verletzten zu versorgen. Der betroffene Bereich wurde abgeriegelt, und es wurde ein Flugverbot über Crans-Montana verhängt.
Erste Ermittlungen und Unterstützung
Die genaue Brandursache ist bislang unklar; Ermittlungen laufen. Erste Zeugen berichteten von einem möglichen Zusammenhang mit Feuerwerk. Die Walliser Generalstaatsanwältin Beatrice Pilloud schloss jedoch einen Terrorangriff aus. Amateuraufnahmen zeigen die verheerenden Flammen, die aus der Bar schlugen. Um betroffene Familien in dieser schweren Zeit zu unterstützen, wurden psychologische Betreuungsangebote eingerichtet.
In Anbetracht der dramatischen Situation haben auch die Walliser Spitäler ihre Kapazitäten ausgeschöpft und die Rega schickt Ambulanzjets für Brandverletzte. Bundespräsident Guy Parmelin hat seine Neujahrsansprache verschoben, um ins Wallis zu reisen und sich persönlich einen Überblick über die Lage zu verschaffen. Auch Italien hat Hilfe angeboten und Zivilschutzangehörige entsendet.
Brandschutz und Sicherheit
Dieser Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die Wichtigkeit von Brandschutzmaßnahmen in öffentlichen Einrichtungen. Betreiber von Bars und größeren Gebäuden müssen die kantonalen und nationalen Brandschutzvorschriften der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VKF) beachten. Dazu gehören unter anderem bautechnische Maßnahmen wie Brandschutzmauern, klare Fluchtwege und regelmäßige Kontrollen der Brandschutzsysteme. Zudem ist es wichtig, gut ausgebildete Mitarbeiter für den Brandschutz und die Evakuierung zu haben. Regelmäßige Wartungen und Schulungen sind entscheidend, um im Ernstfall vorbereitet zu sein.
Die Tragödie in Crans-Montana erinnert uns daran, wie schnell unvorhergesehene Ereignisse eintreten können, und wie wichtig Präventivmaßnahmen sind, um das Leben von Menschen zu schützen. Wir hoffen, dass die Verletzten schnell genesen und die Hinterbliebenen Trost finden.