Gasexplosion in Differten: Schwer verletzter Mann ins Klinikum geflogen

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Bei einer Gasexplosion in einem Einfamilienhaus in Differten, Saarland, wurde ein Mann schwer verletzt und mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Die Kriminalpolizei ermittelt die Ursache des Vorfalls.

Bei einer Gasexplosion in einem Einfamilienhaus in Differten, Saarland, wurde ein Mann schwer verletzt und mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Die Kriminalpolizei ermittelt die Ursache des Vorfalls.
Bei einer Gasexplosion in einem Einfamilienhaus in Differten, Saarland, wurde ein Mann schwer verletzt und mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Die Kriminalpolizei ermittelt die Ursache des Vorfalls.

Gasexplosion in Differten: Schwer verletzter Mann ins Klinikum geflogen

Eine schwere Gasexplosion hat am Mittwochmorgen in einem Einfamilienhaus im Wadgasser Ortsteil Differten einen Verletzten gefordert. Der Vorfall ereignete sich in der Altforweiler Straße und sorgte für große Zerstörung. Ein Angehöriger der nicht anwesenden Bewohnerin trug schwere Verletzungen davon und wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 16 in eine Spezialklinik für Brandverletzungen geflogen. Glücklicherweise konnte sich der Mann selbst aus dem brennenden Gebäude retten, berichtet n-tv.de.

Der Alarm ging um 9:40 Uhr bei Feuerwehr und Polizei ein, woraufhin Einsatzkräfte aus mehreren Löschbezirken schnell vor Ort waren. Die Explosion führte zu einer Druckwelle, die Teile der Haustür und eines Fensters im Obergeschoss zerstörte. Zutiefst dramatisch war die Verteilung von Trümmern im Umkreis, einschließlich Teilen der Inneneinrichtung, die auf der Straße lagen, wie blaulichtreport-saarland.de berichtet.

Einsatzkräfte im Dauereinsatz

Die Polizei sperrte den Bereich weiträumig ab, während Spezialisten des örtlichen Energieversorgers hinzugezogen wurden, um die Gaszufuhr zu unterbrechen. Erste Ermittlungen zur Ursache der Explosion deuten darauf hin, dass ein technischer Defekt an einer Gasleitung verantwortlich war. Laut dem Sprecher der Landespolizeidirektion gibt es keine Hinweise auf Fremdverschulden oder vorsätzliche Manipulation. Zusätzliche Nachbarn mussten nicht evakuiert werden, da sich zu dem Zeitpunkt keine weiteren Personen in dem Gebäude aufhielten.

Aktuell ermittelt die Kriminalpolizei hinsichtlich der genauen Ursachen des Explosionsunglücks. Ein Gutachter soll klären, wie es zu dem Bruch der Gasleitung kommen konnte. Die Höhe des entstandenen Schadens ist leider noch unklar, doch die Schäden am Gebäude und der Infrastruktur dürften erheblich sein, wie aus der Berichterstattung von n-tv.de hervorgeht. Das betroffene Haus ist zwar noch betretbar, jedoch nicht bewohnbar.

Insgesamt waren mehrere Dutzend Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst erforderlich, um das Gebäude zu sichern, kleinere Folgebrände zu löschen und Messungen auf mögliche Gasreste durchzuführen. Der Vorfall hat die Gemeinschaft in Differten erschüttert und die Gefahren im Umgang mit Gasleitungen erneut in den Fokus gerückt.