Flensburg schließt vier Standorte: Stadtverwaltung auf Sparflamme!

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Flensburg plant bis 2030 die Schließung von vier Verwaltungsstandorten zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung.

Flensburg plant bis 2030 die Schließung von vier Verwaltungsstandorten zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung.
Flensburg plant bis 2030 die Schließung von vier Verwaltungsstandorten zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung.

Flensburg schließt vier Standorte: Stadtverwaltung auf Sparflamme!

In Flensburg stehen bedeutende Veränderungen in der Stadtverwaltung bevor. Die Stadt plant, bis zum Jahr 2030 gleich vier ihrer Standorte zu schließen, um sowohl Kosten zu sparen als auch eine klarere Verwaltung für die Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten. Wie die shz berichtet, sollen die wesentlichen Aufgaben der Stadtverwaltung zukünftig konzentriert in der Rathausstraße und am Rathausplatz umgesetzt werden. Die Mietverträge für die Büros in der Schleswiger Straße, der Waitzstraße, der Eckernförder Landstraße sowie im Dienstleistungszentrum laufen aus.

Ein weiterer Aspekt, der die umstrittenen Entscheidungen begleitet, ist ein drohendes Haushaltsdefizit von bis zu 30 Millionen Euro im Jahr 2026. Um diesem finanziellen Druck zu begegnen, verfolgt die Stadtverwaltung eine neue Strategie. Obwohl Stellenstreichungen in der Verwaltung anstehen, sind laut ndr keine Entlassungen geplant. Frei werdende Stellen sollen teilweise nicht nachbesetzt werden, um eine nachhaltige Personaleinsparung zu erreichen.

Effizienz und Übersichtlichkeit im Fokus

Oberbürgermeister Fabian Geyer betont die Notwendigkeit, die Aufgaben der Stadtverwaltung weiterhin zu erfüllen, trotz der bevorstehenden Einsparungen. Ziel ist es, effizienter zu arbeiten und bestehende Doppelstrukturen abzubauen. Die Maßnahmen folgen einer Forderung der Ratsversammlung, die auf eine bessere Nutzung der vorhandenen Ressourcen abzielt.

Die geplanten Standortschließungen und Personalreduzierungen werden es der Stadtverwaltung ermöglichen, ihre Organisation zu straffen und gleichzeitig den Verwaltungsaufwand für die Bürger zu minimieren. So könnte der Gang ins Rathaus für die Flensburger künftig wesentlich einfacher und übersichtlicher werden.

Die genauen Zahlen zu den Stellenstreichungen sind derzeit noch unklar. Doch die Stadt setzt alles daran, eine nachhaltige und zukunftsfähige Verwaltung zu schaffen, die sowohl den Anforderungen der aktuellen Haushaltssituation als auch den Bedürfnissen der Bürger gerecht wird. Auch wenn in der Kunst der Sparsamkeit oft Kompromisse nötig sind, steht fest, dass Flensburg ein gutes Händchen für eine positive Entwicklung anstrebt.