Deutsche Wirtschaft in der Krise: Mehrheit sieht schwarz für 2026!
Aktuelle Umfrage zeigt pessimistisches Wirtschaftsbild in Deutschland: 62% empfinden ihre Lage als gut, doch 71% sind unzufrieden mit der Regierungsunterstützung.

Deutsche Wirtschaft in der Krise: Mehrheit sieht schwarz für 2026!
In Deutschland brodelt es nicht nur politisch, sondern auch wirtschaftlich gibt es jede Menge Gesprächsstoff. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass die Deutschen ein eher düsteres Bild von der wirtschaftlichen Lage haben. Nur 8 Prozent der Befragten halten die allgemeine Wirtschaftslage für positiv, während über ein Drittel sie als schlecht beschreibt. Das hat die Umfrage, die zwischen dem 13. und 15. Januar 2026 mit 1.245 Wahlberechtigten durchgeführt wurde, ans Licht gebracht. Erfreulicherweise empfinden 62 Prozent ihre persönliche wirtschaftliche Lage als gut, doch der Schein trügt, denn 53 Prozent erwarten, dass die Wirtschaft weiter abwärts geht. Nur 11 Prozent sind optimistisch und rechnen mit einem Aufschwung in diesem Jahr, was alles andere als ein Grund zum Feiern ist.
Ein Blick in die politischen Gefilde zeigt, dass die Unzufriedenheit mit der Unterstützung der Bundesregierung für die Wirtschaft bei 71 Prozent der Befragten hoch ist. Dazu kommt, dass CDU/CSU als die kompetenteste Partei in Wirtschaftsfragen wahrgenommen wird, während die anderen Parteien wie AfD, SPD, Grüne und Linke bei der Wählerschaft auch nicht gerade als Retter in der Not gewertet werden. Die aktuelle politische Stimmung stellt sich folgendermaßen dar: CDU/CSU 28%, AfD 19%, SPD 18%, Grüne 15% und Linke 11%.
Wirtschaftliche Herausforderungen und Sorgen
Die Bedenken der Bürger sind nicht haltlos. Laut dem Bundeswirtschaftsministerium stagnierte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal. Während die Binnenwirtschaft durch Ausrüstungsinvestitionen in Maschinen und Anlagen gestützt wurde, dämpfen rückläufige Exporte das Wirtschaftswachstum. Frühindikatoren deuten auf gemischte Signale hin, was durch geopolitische Spannungen und Unsicherheiten bei Vorprodukten verschärft wird. Im Allgemeinen sorgt der Dienstleistungssektor für etwas Stabilität, wohingegen Industrie und Baugewerbe unter Druck stehen.
Ein besorgniserregendes Thema, das in der Umfrage aufgeführt wurde, ist die Wohnsituation in Deutschland. Es fehlen etwa 1,4 Millionen bezahlbare Wohnungen. Die gebauten Wohnräume können mit der stetig steigenden Nachfrage einfach nicht mithalten. Dies sorgt vielerorts für Unmut und treibt die Menschen auf die Straßen, um für ein gutes Wohnen zu kämpfen.
Ausblick und geopolitische Einflüsse
Die Prognosen des Internationalen Währungsfonds (IWF) versprechen für 2026 ein zaghafter Anstieg des Wirtschaftswachstums um 1,1 Prozent. Dennoch bleibt die Lage angespannt, vor allem, wenn man die geopolitischen Spannungen und die turbulente Weltwirtschaft mit einbezieht. 78 Prozent der Deutschen sehen Donald Trumps Politik als Gefährdung für die NATO und die wirtschaftliche Stabilität. Dieses Gefühl wird durch die Furcht, dass nach einem Anschlag auf das Berliner Stromnetz Stromausfälle in den eigenen vier Wänden drohen, noch verstärkt. Ganze 30 Prozent der Befragten sind besorgt über die Zuverlässigkeit der Energieversorgung.
Auf die Zukunft blicken die Deutschen mit gemischten Gefühlen. Die nächste Umfrage zu diesen wichtigen Themen wird am 06. Februar 2026 veröffentlicht. Bleibt zu hoffen, dass sich die Stimmung bald bessert und eine positive Wende im wirtschaftlichen Geschehen in Sicht ist. Zuvor jedoch bleibt der Erwartungsdruck hoch, um die Bürger nicht weiter frustrieren.
Für weitere Informationen und um die Umfrage im Detail zu betrachten, können die Daten auch online heruntergeladen werden. Die Zahlen und Fakten bieten einen aufschlussreichen Blick auf die Meinungen und Stimmungen in der Bevölkerung – und das sollten wir alle ernst nehmen.
ZDF Heute hat die Ergebnisse der Umfrage veröffentlicht und schafft damit ein klares Bild der aktuellen wirtschaftlichen Perspektiven in Deutschland.
Ein weiteres Mal zeigt sich, dass die Bürger genau beobachten, wie es um die wirtschaftliche Lage steht. Vielleicht ist ja wirklich ein Umdenken in der Politik nötig, um den Sorgen der Bevölkerung gerecht zu werden.