Wintereinbruch am Bodensee: Glatte Straßen und Salzlager bereit!
Winterdienst im Bodenseekreis: Ab Donnerstag erster Schnee erwartet. Vorsicht vor Glatteis und gut ausgerüstete Streufahrzeuge.

Wintereinbruch am Bodensee: Glatte Straßen und Salzlager bereit!
Der Winter naht und die Prognosen zeigen, dass wir ab Donnerstag mit dem ersten kräftigen Wintereinbruch rechnen müssen. Laut SWR sind Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt und Schneefall vorgesehen, was sowohl Bodensee- als auch Oberschwaben-Bewohner in die Pflicht ruft. Autofahrer werden sich auf glatte Straßen einstellen müssen, insbesondere in den Morgen- und Abendstunden.
In der Region ist der Landkreis Biberach bestens vorbereitet. Hier stehen 36 Streu- und Schneeräumfahrzeuge bereit, und der Vorrat von 4.000 Tonnen Streusalz sorgt dafür, dass die Straßen sicher bleiben. In der Straßenmeisterei in Tettnang sind bis zu sieben Fahrzeuge im Einsatz, unterstützt von 1.000 Tonnen Salz und 65.000 Litern Flüssigsalz für die präventive Bekämpfung von Glätte. Die Winterdienst-Bereitschaft startet bereits um 2.30 Uhr, um den Herausforderungen gerecht zu werden.
Umfassende Maßnahmen für die Straßen-sicherheit
Es steht fest, dass die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zuallererst kommt. In Bayern hat die Staatsbauverwaltung mit 400.000 Tonnen Salzvorräten und 880 Fahrzeugen sogar noch größere Kapazitäten zur Verfügung, wie Welt informiert. Mit einem Team von 2.000 Mitarbeitern wird die Aufmerksamkeit für glatte Straßen hoch gehalten. Um von Importsalzen unabhängig zu bleiben, wird sogar angefeuchtetes Streusalz sowie Salzlösungen eingesetzt.
Ein innovativer Schritt in Bayern ist die Zusammenarbeit mit einem Gurkenverarbeiter, um überschüssiges Salzwasser zu nutzen. Dies spart nicht nur Ressourcen, sondern ist auch ein Beispiel für nachhaltiges Handeln – mehr als 180 Tonnen Streusalz und 1,5 Millionen Liter Wasser konnten so eingespart werden. Die Kosten für die Sicherheit auf den Straßen beliefen sich im vergangenen Winter auf fast 56 Millionen Euro, wobei 15 Millionen Euro direkt für Streusalz verwendet wurden.
Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme
Ob in Biberach oder Bayern, die Botschaft ist klar: Auf den Wetterberichten und der Straßenlage sollte man regelmäßig achten, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. In den gut gesicherten Gebieten sind vor allem die Waldgebiete und Brücken gefährdet. Verkehrsteilnehmer sind aufgerufen, Rücksicht zu nehmen und Winterdienstfahrzeuge nicht zu überholen – die Sicherheit aller steht an oberster Stelle.
Mit diesen Maßnahmen steht dem Winterdienst nichts im Weg. Gerade jetzt, wo der Winter ins Land zieht, werden die Straßenmeistereien herausgefordert, aber sie haben ein gutes Händchen für die Verkehrs Sicherheit in der Region.