Grüne Woche 2026: Baden-Württemberg begeistert mit regionalen Köstlichkeiten!
Baden-Württemberg präsentiert sich auf der Grünen Woche 2026 in Berlin mit Fokus auf nachhaltige Ernährung und regionale Produkte.

Grüne Woche 2026: Baden-Württemberg begeistert mit regionalen Köstlichkeiten!
In Berlin stehen die Zeichen auf Feier: Vom 16. bis 25. Januar 2026 findet die Grüne Woche statt, die in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiert. Diese bedeutende internationale Verbraucher- und Leitmesse zieht nicht nur Fachleute aus der Lebensmittel- und Agrarbranche an, sondern auch Verbraucher, die sich für nachhaltige Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau interessieren. Baden-Württemberg ist natürlich auch am Start und zeigt eine bunte Palette an kulinarischen Köstlichkeiten aus der Region. Laut baden-wuerttemberg.de stehen hier Genuss und Haltung im Mittelpunkt.
Der baden-württembergische Minister Peter Hauk bringt das Motto „Genuss ist Haltungssache“ auf den Punkt und hebt hervor, wie wichtig es ist, regionale und saisonale Lebensmittel zu wählen. Ein besonderes Augenmerk gilt auch dem Kampf gegen Lebensmittelverschwendung. Die Messe versteht sich als Plattform, um Vertrauen und Verständnis zwischen Erzeugern und Verbrauchern zu fördern.
Ein Blick auf die kulinarischen Höhepunkte
Die Besucher:innen der Grünen Woche dürfen sich auf echte Gaumenfreuden freuen. Käsespätzle, Maultaschen und Linsen mit Spätzle stehen ebenso auf dem Programm wie hochwertige Milchprodukte und Wurstwaren. Dazu gibt’s regionale Weine aus den Anbaugebieten Baden und Württemberg und frisches Obst sowie Gemüse vom Bodensee. Dazwischen sorgen Auftritte von Blaskapellen und DJ Cat für gute Stimmung.
Doch nicht nur die kulinarischen Aspekte stehen im Fokus. Die Grüne Woche wird von der Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) begleitet, die vom 14. bis 17. Januar 2026 in Berlin stattfindet. Hier lautet das Motto „Wasser. Ernten. Unsere Zukunft.“ und thematisiert die weltweite Sicherstellung der Wasserressourcen. Laut bundesregierung.de ist der Zugang zu Wasser eng mit dem Menschenrecht auf angemessene Nahrung verknüpft. Die Landwirtschaft trägt mit 72 % den größten Teil zum weltweiten Wasserverbrauch bei, und Klimawandel sowie Übernutzung verschärfen die Problematik der Wasserknappheit.
Herausforderungen und Lösungsansätze
Die Herausforderungen in der Landwirtschaft sind groß, und das beginnt bereits bei der Klimakrise und der Artenvielfalt, wie die bmleh.de beschreibt. Eine Agrar- und Ernährungssystemtransformation ist notwendig, um gesunde Ernährung zu gewährleisten und gleichzeitig Mensch, Tier, Ökosysteme und Klima zu schützen. Auf der Grünen Woche und dem GFFA wird über wichtige Aspekte, wie die nachhaltige Nutzung von Wasser, die Stärkung der blauen Bioökonomie und den konstruktiven Umgang mit Nutzungskonkurrenzen, diskutiert.
Die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie, die 2024 in einem öffentlichen Prozess weiterentwickelt wird, wird dabei ebenfalls im Rahmen der Veranstaltungen thematisiert. Konkrete Maßnahmen, wie die Verpflichtung zur Tierhaltungskennzeichnung und die nationale Wasserstrategie, sind wichtige Schritte in die richtige Richtung.
Am Ende bleibt festzuhalten: Die Grüne Woche 2026 verspricht nicht nur eine Festlichkeit für alle Sinne, sondern auch eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den aktuellen Herausforderungen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft. Bei all dem Trubel und den Leckereien steht die Botschaft klar: Nachhaltigkeit und bewusstes Handeln sind die Schlüssel zu einer besseren Zukunft.