Sicherheitsrisiko oder IT-Märchen? Chinas E-Busse für die Deutsche Bahn!

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Die Deutsche Bahn plant den Kauf von über 3000 Bussen, darunter 200 E-Busse von BYD, was Sicherheitsbedenken aufwirft.

Die Deutsche Bahn plant den Kauf von über 3000 Bussen, darunter 200 E-Busse von BYD, was Sicherheitsbedenken aufwirft.
Die Deutsche Bahn plant den Kauf von über 3000 Bussen, darunter 200 E-Busse von BYD, was Sicherheitsbedenken aufwirft.

Sicherheitsrisiko oder IT-Märchen? Chinas E-Busse für die Deutsche Bahn!

Die Deutsche Bahn hat in einem ambitionierten Schritt über 3300 neue Busse im Wert von mehr als einer Milliarde Euro bestellt. Unter den Fahrzeugen befinden sich knapp 200 E-Busse des chinesischen Herstellers BYD. Doch die Lieferung dieser Busse sorgt für Aufregung und Skepsis – insbesondere in Bezug auf die Sicherheit kritischer Infrastrukturen.

Experten und Politiker sind besorgt, dass die chinesischen Busse potenziell ferngesteuert lahmgelegt werden könnten. Konstantin von Notz, stellvertretender Vorsitzender im Parlamentarischen Kontrollgremium, hat bereits gewarnt, dass bei der digitalen Architektur moderner Elektrobusse Sicherheitsrisiken lauern. Sahin Albayrak von der TU Berlin bestätigt, dass eine solche Fernsteuerung technisch machbar ist. Norwegische Tests haben gezeigt, dass Busse des Herstellers Yutong tatsächlich mit einer SIM-Karte ausgestattet sind, die digitalen Zugriff auf die Fahrzeuge ermöglicht nau.ch berichtet, dass ….

Sicherheit auf dem Prüfstand

Die Deutsche Bahn unterstreicht jedoch, dass die gelieferten BYD-Busse alle aktuellen Zulassungs- und Sicherheitsanforderungen erfüllen werden. BYD selbst weist die Vorwürfe zurück und betont, dass eine Fernsteuerung nicht möglich sei und Software-Updates nur mit Zustimmung des Kunden durchgeführt werden merkur.de berichtet, dass ….

Die irreführende Vorstellung, dass Busse vom Hersteller mit einer Art „digitalem Schlüssel“ aus China verwaltet werden könnten, wirft dunkle Schatten auf künftige Transaktionen. Experten weisen darauf hin, dass, sollte sich das politische Klima zwischen Deutschland und China verschlechtern, theoretisch Anweisungen von der Kommunistischen Partei Chinas dazu führen könnten, dass die Busse lahmgelegt werden. Dies betrifft nicht nur die E-Busse, sondern auch die gesamte digitale Infrastruktur der Verkehrsträger, die für eine moderne, effiziente Mobilität von zentraler Bedeutung sind sifo.de erklärt, dass ….

Politische Debatten und kritische Infrastruktur

Die Bestellung von BYD-Bussen fällt in eine Zeit, in der Deutschland bestrebt ist, seine Abhängigkeit von China zu verringern. In der neuen China-Strategie der Bundesregierung wird der Schutz kritischer Infrastrukturen, einschließlich Verkehrssystemen, als besonders wichtig erachtet. Eine Kommission soll die sicherheitsrelevanten Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und China näher unter die Lupe nehmen, um sicherzustellen, dass solche Risiken künftig vermieden werden können nau.ch berichtet, dass ….

Die Kontroversen rund um die Buslieferungen erinnern an frühere Diskussionen über die Sicherheitsrisiken von chinesischen Technologien, etwa bei Huawei und ZTE im 5G-Netz oder bei Windkraftanlagen des Herstellers Mingyang. So wird klar: Während der Fortschritt im Bereich Elektromobilität vorangetrieben wird, bleibt der Schutz sensibler Technologien und Infrastrukturen eine Herausforderung, die nicht unterschätzt werden darf.

Insgesamt handelt es sich um eine komplexe Situation, in der wirtschaftliche Interessen und Sicherheitsbedenken eng miteinander verflochten sind. Deutschland muss zukünftige Entscheidungen mit einem guten Händchen abwägen, um sowohl den Anforderungen der Infrastruktur als auch den Sicherheitsbelangen gerecht zu werden.