Silvester 2023: Datenvolumen sprengt Rekorde – Mobilfunk boomed!

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In der Silvesternacht 2023 nutzten Deutsche Mobilfunknetze ein Rekord-Datenvolumen; Gründe sind Streaming und 5G-Ausbau.

In der Silvesternacht 2023 nutzten Deutsche Mobilfunknetze ein Rekord-Datenvolumen; Gründe sind Streaming und 5G-Ausbau.
In der Silvesternacht 2023 nutzten Deutsche Mobilfunknetze ein Rekord-Datenvolumen; Gründe sind Streaming und 5G-Ausbau.

Silvester 2023: Datenvolumen sprengt Rekorde – Mobilfunk boomed!

In der Silvesternacht 2023 haben die deutschen Mobilfunknetze einen neuen Rekord in der Datennutzung aufgestellt. Über alle Anbieter hinweg wurde ein beispielloses Volumen übertragen, das selbst die kühnsten Prognosen übertraf. Laut PZ-News nutzte allein Vodafone zwischen 20 und 3 Uhr an Neujahr unglaubliche 4,5 Millionen Gigabyte, was einem Anstieg von 50 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Mit dieser Datenmenge könnte man fast 200 Jahre an Serien und Filmen in HD auf Netflix streamen.

Die Deutsche Telekom verzeichnete während derselben Zeit 3,9 Millionen Gigabyte, was einem Wachstum von 35 % entspricht. O2 Telefónica registrierte ebenfalls eine Steigerung und kam auf 5,7 Millionen Gigabyte, ein Plus von 3,6 % im Vergleich zum Vorjahr. Diese Entwicklungen sind teils auf den Wechsel vieler 1&1-Kunden zum Vodafone-Netz zurückzuführen, der seit 2025 vermehrt stattfindet. Die generelle Tendenz zeigt, dass das Datenvolumen in Deutschland seit Jahren kontinuierlich steigt, abgesehen von einem kleinen Rückgang während der Corona-Pandemie, wie Klamm.de ebenfalls hervorhebt.

Steigende Nutzung von Datendiensten

Die Gründe für dieses Boom liegen auf der Hand: Mehr Menschen nutzen Video-Telefonate, teilen hochauflösende Selfies oder greifen auf KI-Dienste zu. Das Streaming von Videos über mobile Netzwerke hat in den letzten Jahren enorm zugenommen, unterstützt durch technische Verbesserungen, die beispielsweise weniger Funklöcher und eine breitere 5G-Abdeckung beinhalten. Marcel de Groot, CEO von Vodafone, erinnert in diesem Zusammenhang an den kontinuierlichen Ausbau der 5G-Infrastruktur, auch in ländlichen Gebieten.

Zur Feier des neuen Jahres wurden sowohl bei Vodafone als auch bei O2 Telefónica eine hohe Anzahl an Telefongesprächen registriert. Vodafone verzeichnete 7,5 Millionen Anrufe in der ersten Stunde nach Mitternacht, was einem Anstieg von 40 % entspricht. O2 meldete ebenfalls über sieben Millionen Anrufe. Interessanterweise betrug die durchschnittliche Gesprächsdauer 78 Sekunden, was zeigt, dass viele den persönlichen Kontakt suchen, obwohl die Nutzung klassischer Telefonate insgesamt seit Jahren rückläufig ist, da viele verstärkt über Chats oder Datendienste kommunizieren, wie auch die Bundesnetzagentur in ihrem Jahresbericht feststellt.

Langfristige Trends und Investitionen

Wie die Bundesnetzagentur in ihrem aktuellen Jahresbericht erläutert, investierten Telekommunikationsanbieter im Jahr 2023 insgesamt 13,2 Milliarden Euro in den Ausbau des Netzes, insbesondere von Glasfaser- und 5G-Technologien. Die Zahl der mit Glasfaser versorgten Haushalte stieg auf 17,9 Millionen, ein beeindruckender Anstieg von 37 % gegenüber 2022. Dennoch zeigt der Bericht auch einen Rückgang von 20 % im Gesprächsvolumen über das Festnetz, während das VOLumen über Mobilfunknetze leicht um knapp 4 % gesunken ist.

Obwohl die allgemeine Nutzung weiterhin robust bleibt, geht der Trend stetig in Richtung Messenger- und Videokonferenz-Dienste, was wiederum die Erhöhung des Datenvolumens im Mobilfunksektor erklärt. Im Rahmen dieser Entwicklungen ist die Freude über die technischen Fortschritte und die steigende Nutzerfreundlichkeit deutlich spürbar. Ein gutes Händchen haben die Anbieter auf jeden Fall, um auch in Zukunft den Bedürfnissen ihrer Kunden gerecht zu werden.