Äpfel und Birnen: Ernteoffensive in Bayreuth gestartet!
Erfahren Sie die aktuellen Möglichkeiten zum Obstpflücken in Bayreuth am 9.10.2025 und welche Regeln dabei gelten.

Äpfel und Birnen: Ernteoffensive in Bayreuth gestartet!
In Köln ist die Erntezeit in vollem Gange! Die günstigen Witterungsverhältnisse im Frühling haben nicht nur für ein Überangebot an Obst gesorgt, sondern bringen auch die Menschen in die Stadt- und Streuobstwiesen. Laut den städtischen Behörden dürfen die Kölner Bürger sich am reichlichen Obstangebot bedienen, insbesondere in den Wiesen in Thiergarten, Neckarstraße, Braunhofstraße, Saaser Berg und an der Bonhoeffer-Schule. Hier kann man Äpfel und Birnen pflücken, solange man die Spielregeln beachtet. Die Stadt hat Hinweistafeln aufgestellt, um Verwechslungen mit privaten Obstbäumen zu vermeiden und sicherzustellen, dass jeder die Gelegenheit hat, sich mit frischen Früchten einzudecken. Bayreuth.de berichtet, dass das Pflücken ohne Leiter und nur für den häuslichen Bedarf erlaubt ist.
Haben Sie sich schon gefragt, wie das überall in Deutschland gehandhabt wird? In anderen Städten wie Weimar, Mühlhausen oder Gotha sieht es nicht anders aus. Dort ist die Ernte von kommunalen Obstbäumen meist nicht nur geduldet, sondern wird auch aktiv gefördert. Eine Umfrage der dpa zeigt, dass in vielen befragten Städten keine spezielle Erlaubnis erforderlich ist, dennoch empfehlen Experten, Rücksprache zu halten, um private Flächen und geschützte Gebiete zu respektieren. Besonders in Thüringen, wo die Obstsaison sich dem Ende zuneigt, sind die kommunalen Obstbäume in Parks und an Straßen ein beliebtes Ziel für Ernte-Liebhaber. Die Zeit berichtet, dass die meistgepflückten Obstsorten Äpfel, Birnen, Pflaumen und Kirschen sind.
Öffentliche Obstwiesen
- Mühlhausen: ca. 3000 Obstbäume
- Weimar: ca. 2500 Obstbäume
- Gotha: ca. 700 Obstbäume
- Gera: ca. 1120 Obstbäume
Die Städtischen Obstbäume sind nicht nur reichlich vorhanden, sondern dienen auch einen wertvollen Zweck für die Umwelt. Diese Wiesen und Bäume stellen ein Refugium für Insekten und Kleinsäuger dar. In vielen Städten werden Streuobstwiesen jährlich nur einmal gemäht, was diesen Lebensraum schützt. Zusätzlich bieten sie den Bürgern die Möglichkeit, sich direkt aus der Natur zu bedienen und sich mit frischen, regionalen Produkten zu versorgen.
In Gera gibt es keine festen Vorschriften für die Erntehöchstmengen, was den Ernteenthusiasten zugutekommt. Dort plant die Stadt sogar, im kommenden Jahr ein Projekt zur Ausweisung von städtischen Obstbäumen zu starten. In anderen Städten wie Mühlhausen wird die Ernte genutzt, um die eigenen Hofläden zu beliefern. Aktuell schätzen die Thüringer Obstbauern die Erträge bei Äpfeln auf etwa 30 Tonnen je Hektar, was ein Drittel über den langjährigen Durchschnitt liegt. Dies verdeutlicht den positiven Trend in der Obstproduktion dieser Region, wie auch Statistik Austria zeigt.
Also, wenn Sie noch nicht auf den Geschmack gekommen sind: Der Herbst hält noch viele köstliche Überraschungen bereit. Schnappen Sie sich Ihren Korb und machen Sie sich auf den Weg zu den Obstbäumen Ihrer Stadt! Die frisch gepflückten Früchte warten nur darauf, von Ihnen genossen zu werden.