Polizei zerschlägt Drogen- und Zigarettenschmuggelring in Ulm!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Polizei zerschlägt in Neu-Ulm einen großen Zigarettenschmuggel- und Drogenring. Ermittlungen und Durchsuchungen laufen weiter.

Polizei zerschlägt in Neu-Ulm einen großen Zigarettenschmuggel- und Drogenring. Ermittlungen und Durchsuchungen laufen weiter.
Polizei zerschlägt in Neu-Ulm einen großen Zigarettenschmuggel- und Drogenring. Ermittlungen und Durchsuchungen laufen weiter.

Polizei zerschlägt Drogen- und Zigarettenschmuggelring in Ulm!

Am Mittwoch, den 5. November 2025, haben die Polizeibehörden in Bayern und Baden-Württemberg einen bedeutenden Schlag gegen den organisierten Zigarettenschmuggel sowie Drogenhandel im Raum Ulm/Neu-Ulm durchgeführt. Die Einsatzkräfte durchsuchten in den frühen Morgenstunden insgesamt 20 Objekte in verschiedenen Landkreisen, darunter Neu-Ulm, Alb-Donau-Kreis, Reutlingen und Pforzheim. Diese umfangreiche Aktion ist Teil eines langwierigen Ermittlungsverfahrens, das von der Kriminalpolizeiinspektion Schwaben Süd/West unter Leitung der Staatsanwaltschaft Augsburg geführt wird. Laut presse-augsburg.de stehen dabei ein 69-jähriger Mann und zwei weitere Verdächtige im Alter von 39 und 49 Jahren im Fokus der Ermittlungen.

Die Verdächtigen sollen nicht nur mit Betäubungsmitteln, sondern auch mit unversteuerten und gefälschten Zigaretten gehandelt haben. Bei den Durchsuchungen wurden massive Mengen an unversteuerten Zigaretten sowie Betäubungsmittel sichergestellt, was die Dimension dieses Verbrechens unterstreicht.

Ermittlungen im internationalen Kontext

Solche Szenarien sind nicht neu in Deutschland, denn auch international scheint der Zigarettenschmuggel florierende Geschäfte zu machen. Ein Beispiel ist die Aufdeckung eines Einfuhrschmuggels von 1,5 Milliarden unversteuerten Zigaretten, die Anfang des Jahres 2025 ans Licht kam. Diese Operation, die vom Zollfahndungsamt Hannover koordiniert wurde, führte zu einem Steuerschaden von fast 550 Millionen Euro, wie zoll.de berichtet. In einer erstaunlichen Zusammenarbeit zwischen belgischen und niederländischen Zollbehörden sowie dem deutschen Zoll wurden insgesamt zehn Haftbefehle vollstreckt und 15 Durchsuchungen durchgeführt.

Die Ermittlungen in diesem Fall begannen bereits im Mai 2020 und erbrachten Beweise für die illegale Einfuhr von Zigaretten, die in offiziellen Herstellungsbetrieben in der Türkei und im Iran produziert wurden. Diese mehrjährigen, gemeinschaftlichen Anstrengungen demonstrieren, wie weit der Schmuggelreigen reicht und welche internationalen Dimensionen er annimmt.

Die nächste Phase der Ermittlungen

Die Entwicklungen im Raum Ulm/Neu-Ulm und die vorgängigen internationalen Erfolge zeigen, dass die Behörden entschlossen sind, gegen den Zigarettenschmuggel und den Drogenhandel vorzugehen. Es bleibt abzuwarten, welche weiteren Erkenntnisse die Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Schwaben Süd/West zu Tage fördern werden.

Insgesamt stehen die Zeichen auf rigorose Verfolgung der Machenschaften, ganz gleich ob lokal oder international. Die Bürger können gespannt bleiben, wie sich diese Geschichten weiterentwickeln und ob den Verdächtigen eine gerechte Strafe droht.