Silvesternacht in Oberbayern: Über 600 Einsätze und hohe Sachschäden!

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Silvesternacht 2026 in Passau: Über 600 Polizeieinsätze, zahlreiche Brände und Sicherheitsmaßnahmen prägen den Jahreswechsel.

Silvesternacht 2026 in Passau: Über 600 Polizeieinsätze, zahlreiche Brände und Sicherheitsmaßnahmen prägen den Jahreswechsel.
Silvesternacht 2026 in Passau: Über 600 Polizeieinsätze, zahlreiche Brände und Sicherheitsmaßnahmen prägen den Jahreswechsel.

Silvesternacht in Oberbayern: Über 600 Einsätze und hohe Sachschäden!

Die Feierlichkeiten zum Jahreswechsel 2026 sind in vollem Gange, und auch der Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd war alles andere als ruhig. In der Silvesternacht kam es zu über 600 Einsätzen, die vor allem um Mitternacht und in den frühen Morgenstunden stattfanden. Trotz der Vielzahl an Vorfällen bleibt zu betonen, dass es bisher keine Verletzungen bei den Einsatzkräften gab, wie polizei.bayern.de berichtet.

Die Schwerpunkte der Einsätze lagen vor allem bei Ruhestörungen, Körperverletzungen und Streitigkeiten. Besonders herausstachen rund 80 kleinere Brände, die durch Böller und Feuerwerkskörper ausgelöst wurden. Glücklicherweise blieben Personenschäden aus, jedoch gab es einige größere Brände, darunter zwei bemerkenswerte Vorfälle an Wohngebäuden, die hohen Sachschaden verursachten. Die Kriminalpolizei ermittelt bereits in diesen Fällen.

Brandvorfälle und Gefährdungen

Ein besonders schwerer Vorfall ereignete sich in Kolbermoor, wo kurz vor Mitternacht eine Wohnung in Flammen aufging. Der Schaden wird auf 150.000 bis 200.000 Euro geschätzt, da sich der Bewohner nicht im Haus befand. Noch vor Mitternacht wurde ein Feuer in einem leerstehenden Gewerbegebäude in Bad Endorf gemeldet, welches ebenfalls hohe Sachschäden anrichtete.

Zusätzlich wurde in Traunstein gemeldet, dass eine unbekannte Person mit einer Schreckschusswaffe gesichtet wurde. Die Polizei bittet nun um Hinweise von Zeugen. In den frühen Morgenstunden kam es in Fischbachau zu einem bedrohlichen Einsatz, bei dem ein 33-Jähriger schwer verletzt wurde, wobei weitere Informationen dazu folgen sollen.

Gesamtbilanz und Vergleich mit anderen Städten

Im Vergleich zu anderen Städten wie Köln, wo ebenfalls zahlreiche Einsätze erfasst wurden, zeigt sich ein gemischtes Bild der Silvesternacht. Die Feststellung in Köln berichtet von Angriffen auf Polizei und Feuerwehr in mehreren Stadtteilen, bei denen zwei Beamte verletzt wurden. Trotz der Vorfälle wird im gesamtdeutschen Kontext ein „friedliches Silvester“ bilanziert, so tagesschau.de.

In Berlin zählte die Feuerwehr zwischen 19 Uhr und 6 Uhr 1.892 Einsätze, darunter 825 Brände. Auch hier gab es teils schwerwiegende Verletzungen durch den unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern, die zu insgesamt fünf Toten in verschiedenen Bundesländern führten.

In Hessen wurden während der Silvesternacht ebenfalls viele kleine Brände registriert, oft durch Feuerwerkskörper verursacht. Hier mussten Rettungskräfte und Polizeibeamte teils mit Böllern beworfen werden, vor allem in Verbotszonen der Innenstadt. Diese Vorfälle sind Teil eines größeren Trends von Auseinandersetzungen zwischen feiernden Bürgern und Einsatzkräften in mehreren Regionen Deutschlands, wie auch hessenschau.de berichtet.

Im Rückblick auf die Geschehnisse in der Silvesternacht 2026 bleibt die Hoffnung auf ein friedliches und sicheres Jahr bestehen, das vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd ausgesprochen wurde. Die Einsatzkräfte sind weiterhin im Einsatz, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten.