Dagmar Fritz-Kramer: Die nachhaltige Stimme des Unterallgäus ausgezeichnet!
Dagmar Fritz-Kramer wird als Markenbotschafterin des Unterallgäus ausgezeichnet, geehrt für ihren Beitrag zum nachhaltigen Bauen.

Dagmar Fritz-Kramer: Die nachhaltige Stimme des Unterallgäus ausgezeichnet!
In der Welt des nachhaltigen Bauens hat Dagmar Fritz-Kramer, die Geschäftsführerin von Baufritz, eine herausragende Rolle eingenommen. Vor kurzem wurde sie als „Markenbotschafterin des Landkreises Unterallgäu“ ausgezeichnet, eine Ehrung, die Landrat Alex Eder überaus würdigte. Der Pioniergeist und der unermüdliche Einsatz von Fritz-Kramer für den ökologischen Hausbau machen sie zu einer wahren Vorreiterin in der Branche. Seit 2004 leitet sie das 1896 gegründete Familienunternehmen in der vierten Generation und hat sich dabei stets für nachhaltige Innovationen starkgemacht. Baufritz gilt als eines der führenden Unternehmen im Bereich des ökologischen Hausbaus und setzt auf energieeffiziente, ressourcenschonende Bauweisen.
Ihre Verdienste wurden bereits mit dem Deutschen Umweltpreis 2023 der Deutschen Bundesstiftung Umwelt anerkannt, den sie gemeinsam mit der Klimawissenschaftlerin Prof. Dr. Friederike Otto erhielt. In seiner Laudatio lobte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ihre Pionierarbeit im Bereich des energieeffizienten Bauens und betonte die Bedeutung ihrer Arbeit in Zeiten des Klimawandels. Der Bau- und Gebäudesektor ist für nahezu 40% der Treibhausgasemissionen in Deutschland verantwortlich, ein Grund mehr, Nachhaltigkeit in der Bauindustrie voranzutreiben, wie auch die Plattform nachhaltiges bauen feststellt.
Baufritz: Ein Vorreiter in der Bauindustrie
Baufritz hat sich auf klima- und umweltschonenden Fertigholzbau spezialisiert und verarbeitet jährlich etwa 11.900 m³ heimisches Fichtenholz. Diese Praxis trägt nicht nur zur Speicherung von Kohlenstoff bei, sondern hilft auch, die jährliche CO2-Emission um schätzungsweise 12.000 Tonnen zu reduzieren. Das Unternehmen hat sich dazu verpflichtet, Recycling und Ressourcenschonung in der Bauindustrie voranzutreiben. „Wir müssen die Herausforderungen des Bausektors annehmen und Veränderungen aktiv gestalten“, so Fritz-Kramer dazu.
Unter ihrer Führung hat Baufritz nicht nur eine Innovationskraft in der Energieeffizienz, sondern auch in der Kreislaufwirtschaft entwickelt. 2019 erreichte das Unternehmen die höchste Qualitätsstufe für gesundheitszertifiziertes Bauen in Deutschland und 2023 wurde es mit der Goldauszeichnung der Bayerischen Staatsregierung für sein Engagement im Umwelt- und Klimaschutz ausgezeichnet. Baufritz beschäftigt derzeit rund 600 Mitarbeiter am Standort Erkheim und spielt damit eine relevante Rolle als Arbeitgeber im Unterallgäu.
Ein Blick in die Zukunft der Bauindustrie
Die Herausforderungen sind groß, und es besteht ein drängender Bedarf an nachhaltigen Lösungen im Bauwesen. Studien wie die der Ruhr Universität Bochum zeigen auf, dass durch den vermehrten Einsatz von Holz als Baustoff bis 2030 bis zu 42 Millionen Tonnen Treibhausgase eingespart werden könnten. Diese Entwicklungen würden nicht nur der Umwelt zu Gute kommen, sondern auch die Lebensqualität der Menschen in den Regionen nachhaltig steigern.
Fritz-Kramer setzt sich dafür ein, dass innovative Ansätze, um den Beitrag von Bauwerken zur nachhaltigen Entwicklung zu beschreiben und zu bewerten, international harmonisiert werden. So könnte eine bessere Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Informationen und Ergebnissen erreicht werden. Schließlich ist die Bauindustrie nicht nur für die Schaffung von Lebensräumen verantwortlich, sondern auch für einen nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen. Diese Einsicht ist in der Branche unerlässlich, um den vor uns liegenden Wandel aktiv zu gestalten.
Fritz-Kramer und ihr Unternehmen sind somit nicht nur ein Beispiel für die erfolgreiche Verbindung von Tradition und Innovation, sondern auch ein Motor, der die Branche nachhaltig transformiert.
Mehr über die Auszeichnung von Dagmar Fritz-Kramer erfahren Sie bei Landratsamt Unterallgäu. Ein tieferer Einblick in die Bedeutung ihres Engagements bietet die Seite des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau. Für weitere Informationen zum Thema nachhaltiges Bauen lesen Sie die Veröffentlichungen auf Nachhaltiges Bauen.