Winterchaos in Niedersachsen: Glatteis sorgt für Unfälle und Verletzungen!
In Gifhorn brachte Tauwetter nach Glätte und Schnee Normalität zurück, während Krankenhäuser Verletzungen behandelten.

Winterchaos in Niedersachsen: Glatteis sorgt für Unfälle und Verletzungen!
Wie steht es um die Winterverhältnisse in Niedersachsen? Seit den heftigen Schneefällen und dem darauffolgenden Glatteis hat sich die Lage merklich verbessert. Heute, am 14. Januar 2026, berichtet NDR, dass in Niedersachsen Tauwetter eingesetzt ist und sich der Zugverkehr wieder normalisiert hat. Das sorgt für Erleichterung bei Pendlern und Reisenden, die unter den winterlichen Verhältnissen in den vergangenen Tagen zu leiden hatten.
Am Dienstag waren jedoch noch einige Straßen gebietsweise glitschig, wobei die meisten Warnungen bis zum Mittag aufgehoben wurden. Besonders in Lüneburg und Uelzen war es am Morgen „spiegelglatt“. Verschiedene Straßen mussten wegen Unfällen gesperrt werden, wie die B209 bei Bispingen, wo Bergungsarbeiten nach einem Lkw-Unfall durchgeführt wurden. Auch die A7 sah am Montagabend eine Kollision zwischen zwei Fahrzeugen.
Unfallstatistik und Gesundheitssystem
Die winterlichen Bedingungen haben auch das Gesundheitssystem stark beansprucht. Krankenhäuser registrieren seit dem Wochenende vermehrt Sturzverletzungen, vor allem an Handgelenken, Oberarmen, Oberschenkeln und Füßen. Die hohe Auslastung wird voraussichtlich den ganzen Winter über ein Thema bleiben. Experten warnen zudem vor den Gefahren von Winterglätte. Anlieger und Winterdienste sind nach den rechtlichen Vorgaben verpflichtet, rutschige Stellen zu beseitigen, um Unfälle zu vermeiden. Glatteis entsteht oft durch Druck auf vorhandenen Schnee oder gefrierendes Wasser, was die Verkehrssituation erheblich gefährdet. In Deutschland registrierte man von 2011 bis 2024 insgesamt 21.000 Straßenverkehrsunfälle mit Personenschaden durch Schnee und Glatteis, wie Statista aufzeigt.
Ein Blick auf die kommenden Tage
Die gute Nachricht: Es drohen kein überregionales Hochwasser und das allgemeine Wetter wird milder. Laut NDR werden die Wasserstände in den niedersächsischen Flüssen zwar steigen, doch ist Meldestufe 1 nur lokal betroffen – gröbere Ausuferungen auf landwirtschaftlichen Flächen mussten derzeit nicht gemeldet werden.
Aber nicht nur die Flüsse können profitieren. Die im Winterfall gesperrten Skigebiete sind nun wieder geöffnet und es lässt sich durchaus Ski fahren. Leider sorgt ein weiteres angekündigtes Tief für neue Wetterkapriolen am Wochenende, die den Berufsverkehr erwischen könnten. Hier heißt es, gut vorbereitet zu sein und auf der Hut zu bleiben.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die winterlichen Herausforderungen nicht zu unterschätzen sind. Die Sicherheit im Straßenverkehr und die Aufmerksamkeit für Glatteis dürfen nicht ausgeblendet werden. Jeder sollte seinen Teil dazu beitragen, um Unfälle zu vermeiden und sicher durch die Wintermonate zu kommen.