Echter Glücks fund: Möllenbecker entdeckt seltene Benno-Brosche!

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Am 13.11.2025 fand ein bedeutender Fund in Möllenbeck statt: die Benno-Brosche aus dem späten 11. oder 12. Jahrhundert.

Am 13.11.2025 fand ein bedeutender Fund in Möllenbeck statt: die Benno-Brosche aus dem späten 11. oder 12. Jahrhundert.
Am 13.11.2025 fand ein bedeutender Fund in Möllenbeck statt: die Benno-Brosche aus dem späten 11. oder 12. Jahrhundert.

Echter Glücks fund: Möllenbecker entdeckt seltene Benno-Brosche!

Was für ein bemerkenswerter Fund! In Möllenbeck, einer kleinen Siedlung in der Stadt Rinteln, hat der Sondengänger Willi Köster aus Ahnsen kürzlich eine faszinierende historische Münzbrosche entdeckt, die auf das späte 11. oder 12. Jahrhundert datiert wird. Diese Brosche, bekannt als „Benno-Brosche“, wird als einer der wertvollsten Funde der Region angesehen. Sie wurde am 27. September gefunden und bereits als bedeutende Leihgabe dem örtlichen Museum übergeben, wo sie bald ausgestellt wird. SZLZ berichtet, dass die Benno-Brosche ursprünglich aus Messing gegossen wurde und die Vorderseite mit vergoldeten Details geschmückt ist.

In der Vergangenheit war Möllenbeck nicht nur für seine unvollständige Siedlungsgeschichte im Weserraum bekannt. Bereits im Jahr 896 wurde hier ein Kloster gegründet. Im Frühmittelalter existierte die Wüstung Ottbergen, die vermutlich aufgrund des „Magdalenen-Hochwassers“ 1342 aufgegeben wurde. Steine der ehemaligen Kirche in Ottbergen wurden später zum Bau der Ellerburg verwendet. Die Siedlung hat eine spannende, wenn auch bruchstückhafte Geschichte, die Forscher und Geschichtsliebhaber gleichermaßen fasziniert.

Die Bedeutung der Benno-Brosche

Die Benno-Brosche hat eine große Bedeutung für die lokale Geschichte, da sie zu den weniger als 40 bisher entdeckten Exemplaren in ganz Europa gehört. Daniel Lau, Kommunalarchäologe, bezeichnete die Entdeckung als herausragend und betonte, dass dies bereits die dritte Benno-Brosche ist, die aus der Region Ottbergen stammt. Eine Inschrift um das Abbild von Kaiser Heinrich III., die „Benno me fecit“ lautet, deutet auf die Herkunft und die damalige gesellschaftliche Bedeutung dieser dekorativen Stücke hin.

Der Fund zeigt auch, wie aktiv Sondengänger in dem Gebiet um Ottbergen sind, wo mit Genehmigung nach weiteren historischen Relikten gesucht wird. Academia hat etliche Informationen über die Fundorte und die Erfassungen solcher Funde in Europa, darunter auch einige bedeutende Stücke aus verschiedenen Regionen.

Wissenschaftliche Einordnung

Die Benno-Brosche wird in verschiedenen numismatischen Katalogen erfasst, wie etwa im Münzfundkatalog der Numismatischen Kommission, die einen umfassenden Überblick über historische Münzfunde bietet. Die Online-Datenbank der Kommission umfasst nunmehr ca. 60.000 Einzelerfassungen und ermöglicht eine umfangreiche Recherche zu Fundstücken.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Entdeckung der Benno-Brosche in Möllenbeck nicht nur für den Finder Willi Köster ein leuchtendes Beispiel für das Glück des Sondengängers ist, sondern auch ein wertvoller Schatz für die regionale Geschichte und Kultur, der das Interesse an der Erforschung vergangener Zeiten neu entflammen dürfte.