Verkehrschaos in der Wesermarsch: Warnstreik sorgt für lange Wartezeiten!

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Warnstreik in Wesermarsch am 20. Januar 2026 verursacht erhöhte Wartezeiten am Fähranleger Blexen. Polizeiliche Bilanz positiv.

Warnstreik in Wesermarsch am 20. Januar 2026 verursacht erhöhte Wartezeiten am Fähranleger Blexen. Polizeiliche Bilanz positiv.
Warnstreik in Wesermarsch am 20. Januar 2026 verursacht erhöhte Wartezeiten am Fähranleger Blexen. Polizeiliche Bilanz positiv.

Verkehrschaos in der Wesermarsch: Warnstreik sorgt für lange Wartezeiten!

Einige Herausforderungen, aber kein Chaos: Der Warnstreik, der am Dienstag, den 20. Januar 2026, die Verkehrssituation in der Wesermarsch beeinflusste, führte vor allem am Fähranleger in Blexen zu erhöhtem Verkehrsaufkommen. Laut NWZonline blieben katastrophale Zustände jedoch aus, was von der Polizei positiv bewertet wurde. Die von den Gewerkschaften Verdi und VDStra organisierten Streiks betrafen rund 14.000 Beschäftigte in der Autobahn GmbH sowie in den Landesstraßenbauverwaltungen. Das Resultat war eine Sperrung des Wesertunnels, die an diesem Tag gut sichtbar wurde.

Am Fähranleger in Blexen berichteten viele Autofahrer von langen Wartezeiten, auch wenn die Weserfähre Bremerhaven-Blexen einen verstärkten Fahrplan auflegte. Jetzt konnten die Pendler im Pendelbetrieb alle 60 Minuten ab Bremerhaven und 20 Minuten nach jeder Stunde ab Blexen über die Weser gelangen. Trotzdem nutzten zahlreiche Fahrgäste E-Scooter oder Fahrräder, um den Verkehrsstau zu umgehen.

Ruhiges Gegenstück zur Vergangenheit

während der Verkehr in Nordenham und Brake eher behäbig floss, stellte die Polizei fest, dass es bis 14 Uhr zu keinen Unfällen im Stadtgebiet kam. „Die Resonanz ist durchweg positiv“, so die Polizeisprecherin, die den Umständen trotz hohem Verkehrsaufkommen ein positives Bild abgewinnen konnte. Vorangegangene Streiks hatten im Dezember des Vorjahres zu einer Sperrung der Huntebrücke geführt, was den Verkehrsteilnehmern mächtig auf die Nerven ging. Die Huntebrücke blieb diesmal jedoch geöffnet, da rechtzeitig eine Notdienstvereinbarung zwischen der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) und der Gewerkschaft getroffen wurde.

In den Winterdiensten von Nordenham und Brake fiel der Blick auf die Sicherheit im Straßenverkehr. Hier waren Fremdfirmen eingesetzt, um ein sicheres Fahren zu gewährleisten, während die Außendienstmitarbeiter der NLStBV, mit Ausnahme des Notdienstes, sich in den Streik begaben. Der eingeschränkte Winterdienst könnte dazu geführt haben, dass der Straßenverkehr insgesamt etwas gehemmt wurde.

Der Streik hält also an, und mit ihm die Herausforderungen für die betroffenen Verkehrsteilnehmer. Jedoch zeigt die positive Resonanz der Polizei, dass auch in schwierigen Zeiten ein gewisses Maß an Ordnung und Sicherheit bestehen bleiben kann.