Evakuierung in Aachen: Fliegerbombe gefunden – 6200 Menschen betroffen!
In Aachen wurde eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Evakuierungen und Verkehrsbeeinträchtigungen sind erforderlich.

Evakuierung in Aachen: Fliegerbombe gefunden – 6200 Menschen betroffen!
In der Aachener Innenstadt sorgt der Fund einer 250 Kilogramm schweren Fliegerbombe für große Aufregung. Wie das WDR berichtet, wurde die Bombe auf einer Baustelle entdeckt, was heute, am 22. Januar 2026, eine umfassende Evakuierung des umliegenden Gebiets nach sich zieht. Rund 6.200 Menschen fühlen sich von den Maßnahmen betroffen, die bis zur geplanten Entschärfung am Nachmittag andauern sollen.
Die Evakuierung betrifft einen Radius von 400 Metern um den Fundort. Zu den betroffenen Einrichtungen zählen unter anderem der Aachener Hauptbahnhof, das Gymnasium St. Leonhard sowie die Grundschule am Fischmarkt. Um den Schülern eine bestmögliche Schulbildung zu gewährleisten, hat das Gymnasium St. Leonhard Distanzunterricht eingerichtet. Die Kita St. Marien bleibt aufgrund der Situation ebenfalls geschlossen. Auch die Ausländerbehörde in der Hackländer Straße ist betroffen; ihre Termine wurden an einen anderen Standort verlegt, um Unannehmlichkeiten zu vermeiden.
Verkehrsmaßnahmen und Notunterkünfte
Die Sicherungsmaßnahmen haben auch erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr. Der Hauptbahnhof wurde am Morgen gesperrt, sodass die Züge der Linien RE 1 und RE 9 nicht mehr ins Aachener Zentrum fahren können. Auch zahlreiche Buslinien müssen umgeleitet werden, da viele Haltestellen wegen der Evakuierung nicht angefahren werden können. Die Stadt Aachen hat Maßnahmen getroffen und informiert die Bürger über ihre Social-Media-Kanäle sowie die städtische Webseite. Laut n-tv wurde auch eine Notunterkunft für Anwohner eingerichtet, die während der Evakuierung einen sicheren Ort suchen müssen.
Die Behörden bitten alle betroffenen Bürger, die Anweisungen der Einsatzkräfte strikt zu befolgen, da eine Wiederherstellung der Sicherheit in der Umgebung der Fliegerbombe höchste Priorität hat. Wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt, sollte jeder Evakuierte einen Rucksack mit wichtigen Dingen packen, bevor er das Gebiet verlässt. Zudem wird darauf hingewiesen, dass bei Weigerung, die Wohnung zu verlassen, die Polizei eingreifen kann, um eine sichere Evakuierung zu gewährleisten.
„Solche Bombenfunde sind nicht selten“, erklären Experten. Alte Munition wird häufig während Bauarbeiten entdeckt, und es ist wichtig, hier schnell und effektiv zu handeln. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat bereits den Evakuierungsradius berechnet und ist momentan mit den Vorbereitungen für die Entschärfung der Fliegerbombe beschäftigt, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.
In der Zwischenzeit sind die Anwohner aufgefordert, sich zusammenzuhalten und die Situation gemeinsam zu meistern. Die Stadt Aachen informiert kontinuierlich über den Stand der Dinge und plant, die Öffentlichkeit laufend über Updates zu informieren. Es bleibt zu hoffen, dass die Entschärfung der Bombe ohne Komplikationen verläuft und der Alltag der Aachener schnellstmöglich zurückkehren kann.