Neue Bezirksschornsteinfeger bringen frischen Wind in Münster!
Am 29.12.2025 fand eine Feierstunde zur Verabschiedung und Bestellung von Bezirksschornsteinfegern in Münster statt.

Neue Bezirksschornsteinfeger bringen frischen Wind in Münster!
Die Schornsteinfegervereinigung in Münster hat heute, am 29. Dezember 2025, einen feierlichen Anlass begangen. Im Rahmen einer Feierstunde wurden neue Bezirksschornsteinfeger:innen ernannt und verdiente Amtsinhaber verabschiedet. Unter den Gästen waren Philipp Esser, der Dezernent der Bezirksregierung Münster, und Andreas Marschan, Obermeister der Schornsteinfeger-Innung Münster. Die Bezirksschornsteinfeger:innen sind für wichtige hoheitliche Aufgaben wie die Feuerstättenschau, die Kehrbuchführung und Bauabnahmen zuständig, die für die Sicherheit und den Klimaschutz von großer Bedeutung sind.
Wie bezreg-muenster.de berichtet, wird Sven Hansen ab dem 1. Januar 2026 den Kehrbezirk 10 in Gelsenkirchen übernehmen. Er tritt die Nachfolge von Udo Schädlich an, der nach fast drei Jahrzehnten in den Ruhestand geht. Da kann man nur sagen: Ein großer Verlust für das Team, aber auch ein Start für neue Wege.
Überblick über die neuen Bezirksschornsteinfeger:innen
Die neuerlichen Ernennungen umfassen mehrere Kehrbezirke in Münster und Umgebung:
- Kehrbezirk 10 in Gelsenkirchen: Sven Hansen übernimmt von Udo Schädlich.
- Kehrbezirk 20 in Münster: Raphael Kockmann bleibt im Amt.
- Kehrbezirk 29 im Kreis Borken: Dirk Kerkhoff bleibt zuständig.
- Kehrbezirk 22 im Kreis Coesfeld: Ralph Kröger übernimmt von Guido Klöpper.
- Kehrbezirk 17 im Kreis Steinfurt: Daniel Brunsmann übernimmt von Franz-Josef Brunsmann.
- Kehrbezirk 46 im Kreis Steinfurt: Ingo Hüsing bleibt im Amt.
- Kehrbezirk 17 im Kreis Recklinghausen: Wilfried Jacobs bleibt zuständig.
- Kehrbezirk 52 im Kreis Recklinghausen: Hendrik Wansing bleibt im Amt.
Diese Ernennungen verdeutlichen das Engagement für die Sicherstellung der heiztechnischen Sicherheit, die insbesondere im Angesicht der Klimaziele der Bundesregierung immer wichtiger wird. Die Schornsteinfeger:innen spielen eine zentrale Rolle bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Energieeffizienz und der Nutzung erneuerbarer Energien. Diese Maßnahmen sind Teil des Klimaschutzprogramms 2030, das die Bundesregierung verfolgt, um die ehrgeizigen Zielvorgaben zu erreichen.
Klimaschutz und Heizungsmodernisierung
Ein großer Fokus liegt auf der Elektrifizierung der fossilen Energiegewinnung und der Steigerung der Energieeffizienz. Das Ziel ist es, bis 2030 65% des Bruttostromverbrauchs aus erneuerbaren Energien zu decken, so wie zds-schornsteinfeger.de berichtet.
Die Schornsteinfeger:innen bieten nicht nur feuertechnische Dienstleistungen an, sondern tragen auch wesentlich zur energetischen Effizienz von Gebäuden bei. Ein hydraulischer Abgleich beispielsweise kann ungünstige Wärmeverteilungen optimieren und die Heizkosten für die Haushalte senken. Dazu gehört ebenso die Beratung bei der Installation effizienterer Heizsysteme und die Unterstützung bei klimafreundlichen Modernisierungen, denn jeder Schritt zählt im Kampf gegen den Klimawandel, wie hier auf schornsteinfeger.de nachzulesen ist.
Insgesamt stehen die Schornsteinfeger:innen nicht nur für Tradition, sondern sind auch entschiedene Partner bei der Transformation hin zu einer nachhaltigen Energiezukunft.