Sprengungen auf Geldautomaten in NRW: Stagnation der Angriffe 2025!
Geldautomaten-Sprengungen in Nordrhein-Westfalen stagnieren. Experten fordern umfassendere Sicherheitsmaßnahmen zur Prävention.

Sprengungen auf Geldautomaten in NRW: Stagnation der Angriffe 2025!
Wenn man die aktuellen Zahlen betrachtet, könnte man meinen, die Geldautomaten-Sprenger in Nordrhein-Westfalen könnten bald von der Bildfläche verschwinden. Doch der Schein trügt, denn die neuesten Berichte zeigen, dass die Sprengattacken stagnieren. Im ersten Halbjahr 2025 wurden insgesamt 19 Angriffe auf Geldautomaten registriert, im Vergleich zu 18 im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Auch wenn dies im Längsschnitt nicht mit den Rekordzahlen von 2023 mithalten kann, als es insgesamt 153 Attacken gab, bleibt die Situation angespannt. n-tv.de berichtet, dass …
In den letzten Jahren konnte ein deutlicher Rückgang beobachtet werden. 2022 gab es 44 Angriffe – ein Rückgang von 71 Prozent im Vergleich zu den vorherigen Jahren. Experten fordern seit langem, Geldautomaten mit speziellen Farb-Kleb-Patronen auszustatten, um die entwendeten Geldscheine bei Explosionen zu kennzeichnen. Diese Maßnahme könnte nicht nur die Täter abschrecken, sondern auch eine bessere Rückverfolgbarkeit der Beute gewährleisten.
Strategische Maßnahmen und Erfolge
Im Kampf gegen die Geldautomaten-Sprengungen ist die Polizei Nordrhein-Westfalen strategisch vorgegangen. Bereits seit 2015 werden verschiedene Maßnahmen zur Gefahrenabwehr umgesetzt, wie etwa die Bereitstellung von Handlungsempfehlungen für Betreiber von Geldautomaten. Diese umfassen unter anderem technische Aufrüstung, Videoüberwachung und Nebelanlagen für eine verbesserte Sicherheit. polizei.nrw berichtet, dass …
Die Sonderkommission BEGAS, die zur Bekämpfung von Geldautomaten-Sprengungen im Mai 2022 ins Leben gerufen wurde, hat seit ihrer Gründung 47 Täter festgenommen – viele von ihnen mit Verbindungen zu niederländischen Tätergruppierungen. Durch eine verstärkte Zusammenarbeit mit der niederländischen Polizei konnte die Erkennungsrate von Tatverdächtigen erhöht werden. So wurden bei deutschen Ermittlungen 127 Verdächtige in den Niederlanden identifiziert.
Herausforderungen und Entwicklung
Trotz dieser Erfolge bleibt die Lage komplex. Im Jahr 2023 waren über 80 Prozent der Geldautomaten-Attacken in NRW von niederländischen Tätern verübt worden. Die Polizei verfolgt den Fall mit Hochdruck, doch die Täter sind oft mobil und nutzen gestohlene Hochleistungsfahrzeuge zur Flucht. Dieses rücksichtslose Verhalten gefährdet nicht nur die Einsatzkräfte, sondern auch Unbeteiligte, was zu erheblichen Schäden führt.
Die Ermittlungskommission „Heat“ bleibt aktiv und widmet sich der langfristigen Bekämpfung der kriminellen Strukturen, die hinter diesen Sprengungen stehen. NRW-Innenminister Herbert Reul betonte, dass die Bekämpfung von Geldautomatensprengungen ein fortdauernd relevantes Thema ist, auch wenn die Sonderkommission 2025 aufgelöst wurde. Er stellte klar, dass die Herausforderung anhaltend bleibt und weiterhin ein gutes Händchen bei der Prävention notwendig ist. land.nrw berichtet, dass …
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass trotz eines rückläufigen Trends bei den Geldautomaten-Sprengungen die Lage alles andere als entspannt ist. Die Behörden werden nicht nachlassen, die Herausforderungen aktiv anzugehen – nur so können die Bürger:innen langfristig geschützt werden.