Klimagipfel: Weseler Proteste für die Rettung unseres Planeten!
In Wesel organisieren Fridays for Future und Parents for Future am 14. November eine Klimademonstration zum Weltklimagipfel.

Klimagipfel: Weseler Proteste für die Rettung unseres Planeten!
Am Freitag, den 14. November, werden weltweit Klimaproteste unter dem Motto #JustTransitionNow stattfinden, die anlässlich der Weltklimakonferenz in Bélém, Brasilien, organisiert werden. Auch in Wesel werden die Ortsgruppen von Fridays for Future und Parents for Future ab 16:00 Uhr eine Demonstration am Großen Markt abhalten, um auf die importance des Klimaschutzes aufmerksam zu machen und auf die Dringlichkeit des Handelns hinzuweisen. LokalKompass berichtete über die geplanten Aktionen.
Die Klimabewegung erhebt Forderungen: Ein klares Ziel, die Klimaerhitzung auf maximal 1,5 Grad zu begrenzen, sowie finanzielle Unterstützung für Länder des globalen Südens sind zentrale Anliegen. Anlässlich des zehnten Jahrestages des Pariser Klimaabkommens ist die Situation nach wie vor ernst. Wie die Tagesschau berichtet, droht die Welt auf eine Erwärmung von 2,8 Grad bis Ende des Jahrhunderts zuzusteuern, was die notwenige Reaktion auf die Klimakrise umso drängender macht.
Der Weg der Demonstration
Die geplante Demonstration in Wesel führt durch die Innenstadt zum Berliner Tor und über die Esplanade zurück zum Großen Markt. Dorothea Gerwers von Parents for Future Wesel äußert die Forderung nach einer gerechten Transformation und nach finanziellen Mitteln für die am stärksten betroffenen Länder. Die Proteste werden durch musikalische Auftritte und Redebeiträge ergänzt, um die Botschaft zu verstärken.
Antonia Hochstrat von Fridays for Future Wesel betont die Notwendigkeit eines klaren Plans zum Stopp fossiler Energien und für den Ausbau erneuerbarer Energien. Der Fokus der Teilnehmer liegt auf der Anklage gegen die Untätigkeit der Regierungen, die weiterhin in fossile Brennstoffe investieren, während die Dringlichkeit der Lage mehr denn je erkennbar ist.
Klimakonferenz in Brasilien
Die Weltklimakonferenz findet diesmal am Amazonas statt, ein Standort, der nicht nur symbolisch auf die Problematik aufmerksam macht, sondern auch die Dringlichkeit des Handelns unterstreicht. Brasilien plant milliardenschwere Fonds zum Schutz der tropischen Regenwälder, mit Anreizen für den Erhalt und Strafmaßnahmen für deren Zerstörung. Tagesschau weist darauf hin, dass Berichte über einen Anstieg der globalen Emissionen im vergangenen Jahr die Alarmglocken läuten sollten.
Die Konferenz ist insofern bedeutsam, als sie erstmals wieder in einem demokratischen Land stattfindet, nachdem die letzten Gipfel in Ländern mit autoritären Regierungen abgehalten wurden. Bundeskanzler Friedrich Merz wird teilnehmen, um die Bedeutung des Klimaschutzes zu unterstreichen und einen verbindlichen Plan zum Ausstieg aus fossilen Energien zu fordern. Während nur ein Drittel der Staaten neue Klimaschutzpläne bis 2035 eingereicht hat, ist es an der Zeit, dass die Regierungen handeln, anstatt sich in Krisen zu verlieren.
Die Ortsgruppen von Fridays for Future und Parents for Future stehen für Rückfragen zur Verfügung unter wesel@fridaysforfuture.is und wesel@parentsforfuture.de. Die Proteste bieten die Gelegenheit, den Forderungen nach mehr Klimaschutz Gehör zu verschaffen und aktiv Einfluss auf lokale und globale Entscheidungen zu nehmen.