Polarlichter im Norden: So gelingt die perfekte Foto-Nacht!

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Erfahren Sie, wie und wo Sie Polarlichter fotografieren können. Tipps zur Ausrüstung und Kameraeinstellungen für beste Ergebnisse!

Erfahren Sie, wie und wo Sie Polarlichter fotografieren können. Tipps zur Ausrüstung und Kameraeinstellungen für beste Ergebnisse!
Erfahren Sie, wie und wo Sie Polarlichter fotografieren können. Tipps zur Ausrüstung und Kameraeinstellungen für beste Ergebnisse!

Polarlichter im Norden: So gelingt die perfekte Foto-Nacht!

Ein faszinierendes Naturschauspiel erhellt derzeit die Nächte im Norden: Polarlichter. Diese atemberaubenden Lichterspiele in leuchtenden Farben sind ein wahrhaft magisches Erlebnis und erfreuen sich auch bei Fotografen großer Beliebtheit. Bei der letzten Sichtung am 19. Januar 2026 verrieten die Polarlichter in beeindruckenden Farbnuancen, dass der aktuelle Sonnensturm aktiv ist und die Chancen auf weitere Sichtungen auch am kommenden Wochenende hoch sind. Besonders ausgelassen sind die Möglichkeiten, diese Lichter in der Dunkelheit abzulichten.

Doch wie gelingt das perfekte Bild? Rainer Christiansen, Astronom vom Menke-Planetarium, gibt wertvolle Tipps. Er empfiehlt, einen dunklen, ungestörten Ort aufzusuchen, um Straßenlaternen oder Häuser im Hintergrund zu vermeiden. Auch die richtige Kameraausstattung spielt eine entscheidende Rolle. Am besten geeignet sind Spiegelreflexkameras oder spiegellose Systemkameras, die sich manuell einstellen lassen. Dabei sollte die Belichtungszeit so lang wie möglich gewählt werden, die Blende auf etwa f/4 gesetzt werden und der ISO-Wert so hoch sein, wie es das Rauschen erlaubt. Dies alles bestätigen auch Artikel von Experten, wie arcticreindeers.com, die sowohl für Analog- als auch Digi-Fans wertvolle Richtlinien bieten.

Die richtige Ausrüstung für perfekte Aufnahmen

Ein Stativ ist unerlässlich für verwacklungsfreie Langzeitbelichtungen. Der Fotografenmeister Christian Wese aus Lübeck betont, dass man die Kamera ruhig halten oder sie gegen eine Wand lehnen sollte, um beste Ergebnisse zu erzielen. Er empfiehlt zudem, mit einem Weitwinkelobjektiv zu arbeiten, um die Schönheit der Polarlichter voll zur Geltung zu bringen. Wese rät außerdem, die Kamera auf den manuellen Modus einzustellen, den Fokus manuell auf den hellsten Stern zu setzen und für dimmende Strahlen eine Belichtungszeit von einigen Sekunden zu wählen.

  • Empfohlene Kameraeinstellungen:
    • Belichtungszeit: 6–10 Sekunden für ruhige Bögen, 1–3 Sekunden für schnelle Bewegungen.
    • Blende: f/1.8 bis f/4.
    • ISO: Starte mit 1600, bei dunklen Nächten auch bis 6400.
  • Wichtige Utensilien:
    • Stativ
    • Fernauslöser oder Selbstauslöser
    • Ersatzakkus für kälteunempfindlicher Handy-Betrieb

Smartphones als praktische Alternative

Für Hobbyfotografen oder spontane Schnappschüsse können auch moderne Smartphones eine Menge hergeben. Mit ihren leistungsstarken Kameras und speziellen Nachtmodi, ermöglichen sie überraschend gute Aufnahmen der Polarlichter. Dabei sollte auch hier ein Handystativ verwendet werden, um Stabilität zu gewährleisten. Ein direkter Vergleich zeigt: Häufig liefern Smartphones Bilder, die das menschliche Auge nicht wahrnehmen kann! Um eine optimale Ausrüstung zusammenzustellen, empfehlen Experten von merkur.de zusätzlich nützliche Gadgets wie eine Stirnlampe mit Rotlicht und funktionelle Handschuhe.

Für alle, die die Polarlichter einfangen möchten, ist die Vorbereitung entscheidend. Üben Sie im Voraus das manuelle Fokussieren, starten Sie vorab ein Testshooting, um die Einstellungen optimal zu justieren und vergessen Sie nicht, warm anzuziehen! Denn während Sie versuchen, das Schauspiel der Natur festzuhalten, kann es draußen ganz schön kalt werden!