Neues Leben im Alten Schulhaus: Wartenbergs Kümmerer im Einsatz!
Erfahren Sie mehr über die Entwicklung des ehemaligen Wittelsbacher Jagdhauses in Wartenberg und das soziale Wohnkonzept für Senioren.

Neues Leben im Alten Schulhaus: Wartenbergs Kümmerer im Einsatz!
In Wartenberg, wo Tradition auf moderne Wohnkonzepte trifft, haben Peter und Heidi Bisaha das ehemalige Wittelsbacher Jagdhaus in ein belebtes Zuhause verwandelt. Seit November 2019 leben die beiden in dem historischen Gebäude, das jetzt als Altes Schulhaus bekannt ist und eine vielfältige Gemeinschaft beherbergt. Hier finden sich nicht nur Familien, sondern auch eine Dreier-WG und ein alleinstehender Mann, die das Miteinander der Generationen fördern. Laut Merkur ist der Umbau des Gebäudes mit einem Aufzug und schalldämmenden Brandschutztüren gut gelungen, was die Wohnqualität erheblich steigert.
Norbert Hartmann spielte eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung des Nutzungskonzepts, das nach einem kommunalpolitischen Streit und einem Bürgerbegehren in die Tat umgesetzt wurde. Das Konzept zielt darauf ab, nicht nur die Bedürfnisse älterer Menschen zu berücksichtigen, sondern auch bezahlbaren Wohnraum für sozial schwache Haushalte zu schaffen, wie die Freie Wählergemeinschaft in ihrem Engagement betont (FW Wartenberg). Damit wird das Alte Schulhaus zu einem lebendigen Beispiel für ein modernes und sozial orientiertes Wohnmodell.
Ein Zuhause für alle Generationen
Das Nutzungskonzept des Alten Schulhauses umfasst auch die Vermietung von Sozialwohnungen und die Einrichtung einer Senioren-WG. Dies spiegelt den demografischen Wandel wider und bezieht sich auch auf die Forderungen nach mehr bezahlbarem und barrierefreiem Wohnraum in der Region. Der Bedarf an altersgerecht gestaltetem Wohnraum wächst stetig und erfordert innovative Lösungen. Vielen Wohnungsunternehmen fehlen hierzu jedoch noch angemessene Strategien, wie aus einer Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung hervorgeht (BBSR).
Die Studie wertet die Herausforderungen in dicht besiedelten Märkten aus und fordert eine bessere Vernetzung aller Akteure im Wohnsektor. Dies gilt insbesondere für ältere Menschen: Zielgerichtete Angebote und die Sensibilisierung der Vermieter für die speziellen Bedürfnisse älterer Mieter sind entscheidend, um diese Zielgruppe nicht aus den Augen zu verlieren.
Engagement und Nachbarschaftshilfe
Peter Bisaha, der selbst als Musiker aktiv ist, investiert monatlich rund 26 Stunden in die Betreuung des Hauses und die Organisation von Veranstaltungen im Wittelsbacher Saal. Dabei ist ihm wichtig, klare Grenzen zu setzen, um auch sein Privatleben zu bewahren. Seine Nachbarn schätzen den Einsatz und die Verfügbarkeit der Bisahas sehr. “Man muss einfach ein gutes Händchen für das haben, was man tut”, sagt Bisaha, der das Piano im Haus nutzt, ohne die anderen Bewohner zu stören.
Das Angebot an Geschäften in Wartenberg, darunter neue Filialen von Edeka, Netto und Rossmann, trägt zur Attraktivität der Gemeinde bei – ein Punkt, der die Lebensqualität in der Region weiter steigert. Diese Entwicklungen zeigen, dass Wartenberg nicht nur ein Ort des Wohnens, sondern auch des Miteinanders ist, was insbesondere für die älteren Bürger von großer Bedeutung ist.
Ein positives Beispiel aus der Nachbarschaft, das keinen Zweifel daran lässt, dass hier das Wohl der Gemeinschaft an erster Stelle steht.