Einbrüche und Bedrohungen: Polizei warnt vor steigender Kriminalität!
Fahrraddiebstahl und Einbrüche prägen den Polizeibericht aus Kronach. Erfahren Sie mehr über aktuelle Vorfälle und Ermittlungen.

Einbrüche und Bedrohungen: Polizei warnt vor steigender Kriminalität!
Ein Blick auf die jüngsten Vorfälle in der Region zeigt, dass die Sicherheitslage nicht rosmarinblau ist. In der Rodacher Straße kam es zu einem Einbruch in eine Schrebergartensiedlung, bei dem mehrere Werkzeuge entwendet wurden. Als die Polizeiinspektion Coburg die Ermittlungen aufnahm, war es klar, dass die Spreu vom Weizen getrennt werden musste – Hinweise sind unter 09561/645-0 willkommen, wie [Wiesentbote] berichtet.
Doch nicht nur in den Gartenhütten, auch anderswo in Coburg wird es brenzlig. Ein 27-jähriger Rumäne wurde beim Verlassen des Bahnhofs kontrolliert und dabei mit einer ungeladenen Schreckschusswaffe, fünf Knallpatronen und einem Springmesser erwischt. Der Mann konnte keinen Waffenschein vorweisen, was die Polizei dazu veranlasste, die Gegenstände sicherzustellen und eine Anzeige gemäß dem Waffengesetz zu erstatten.
Diebstähle und Einbrüche
Die Liste der Einbrüche und Diebstähle reißt nicht ab. So wurde in der Casimirstraße ein Kellerabteil aufgebrochen, wo eine Bohrmaschine im Wert von etwa 100 Euro gestohlen wurde. Auch der Fahrraddiebstahl erfreut sich hoher Beliebtheit: Im Kronacher Gemeinschaftskeller verschwand ein rotes Pedelec der Marke Kellys, dessen Wert auf rund 1.000 Euro geschätzt wird. Wer etwas gesehen hat, sollte sich an die Polizei in Kronach unter 09261/5030 wenden.
Ob beim Entwenden von Fahrrädern oder beim kräftigen „Zugreifen“ in Kellerabteilen – die Täter handeln oftmals mit gefährlichen Mitteln. Beim Diebstahl mit Waffen wird das Absichern der Beute durch Mitführen von Waffen oder gefährlichen Werkzeugen enorm bestraft: Bis zu zehn Jahre Freiheitsstrafe stehen auf dem Spiel, wie [Juraforum] hervorhebt.
Bedrohungen und Verkehrssicherheit
Die innere Sicherheit wird auch durch Bedrohungen mit sogenannten „PTP-Waffen“ bedroht. Ein Vorfall am Autohof Thurnau zeigt dies eindrucksvoll: Bei einem Streit zückte einer der Beteiligten eine Pistole, die sich später als täuschend echt herausstellte. Solche Vorfälle sind nicht zu vernachlässigen, da laut dem [BKA] ein kontinuierlicher Anstieg von Bedrohungen mit Schusswaffen seit 2021 festzustellen ist.
Doch auch im Straßenverkehr geht es weniger harmlos zu. Eine Verkehrskontrolle in Dörfles-Esbach brachte ein weiteres Warnsignal ans Licht: Bei einem 28-jährigen Audifahrer zeigte der Vortest 1,2 Promille an – ein weiteres Beispiel für leichtfertige Entscheidungen, die schwerwiegende Folgen haben können. Eine Spritztour eines 20-jährigen Mannes, der ohne Führerschein und mit einem Alkoholwert von 0,9 Promille unterwegs war, endete zudem mit einem Schaden von etwa 10.000 Euro, nachdem er mit einem geparkten Auto kollidierte.
Die Situation erfordert eine wachsame Gemeinschaft und entschlossenes Handeln der Polizei. Denn während die Sicherheit von vielen geschätzt wird, scheinen die Täter nicht ganz auf der Hut zu sein. Wer etwas beobachtet oder Hinweise geben kann, sollte sich nicht scheuen, die Polizei zu kontaktieren.