Unterricht in Niedersachsen: Glatteis führt zu wenigen Ausfällen!
Goslar: Aktuelle Infos zu Schulunterricht, Wetterlagen und Glatteisgefahr in Niedersachsen am 14.01.2026.

Unterricht in Niedersachsen: Glatteis führt zu wenigen Ausfällen!
In Niedersachsen herrscht nach den jüngsten winterlichen Einbrüchen ein munteres Auf und Ab im Schulwesen. Am Dienstag, 13. Januar 2026, waren die Schüler aufgerufen zum Unterricht, und dieser fand landesweit regulär statt – bis auf einige Ausnahmen, die sich jedoch gewaschen haben. So mussten das Gymnasium Alfeld wegen technischer Störungen und das Werner-von-Siemens-Gymnasium in Bad Harzburg aufgrund einer defekten Heizungsanlage die Tore geschlossen halten und auf Distanzunterricht umschwenken. Ein echtes Weihnachtswunder ist das nicht, denn schon am Montag fielen die Schulstunden in weiten Teilen Niedersachsens sprichwörtlich ins Wasser – oder besser gesagt, in den Schnee – hauptsächlich wegen der erheblichen Glatteisgefahr, die die Verkehrsbedingungen arg strapazierten. Dies berichtet NDR.
Aber wie kam es zu diesen Unterrichtsausfällen? Nun, die immense Glätte hatte den Schulweg für viele Schüler zu einem wahren Abenteuer gemacht. Der Deutsche Wetterdienst hatte sogar ausdrücklich vor der gefährlichen Glätte gewarnt, und die Sicht war auch nicht gerade prächtig – das waren die Rahmenbedingungen, die viele Landkreise und Städte dazu bewogen, den Schulunterricht ausfallen zu lassen. Manch eine Region, darunter auch Hannover, war stark betroffen. N-TV berichtet, dass die Entscheidung über solche wetterbedingten Ausfälle den einzelnen Städten und Landkreisen oblag.
Eine chaotische Woche für Schulen
Bereits am Freitag, den 9. Januar 2026, hatte die Winterwetterlage zugeschlagen: Der Unterricht wurde vielerorts abgesagt, mit einer Ausnahme – der autofreien Insel Wangerooge, wo die Schüler trotz Schneesturm mit eisiger Beharrlichkeit ihren Unterricht fortsetzten. Am Montag war die Lage schließlich so angespannt, dass der Präsenzunterricht nahezu flächendeckend ausfiel. Einige Orte mussten auf Distanzunterricht zurückgreifen, wie es zunehmend an Berufsschulen der Fall war. In dieser Zeit mussten Schulen zudem für Schüler der Klassen 1 bis 10 eine Notbetreuung organisieren, um Müttern und Vätern wenigstens ein bisschen Luft zu verschaffen.
Ein Grund, warum der Unterricht nicht immer wie gewohnt stattfinden konnte, lag in den Problemen im öffentlichen Nahverkehr. Abgesehen vom überaus missmutigen Wetter war die Gefahr eines sicheren Busverkehrs nicht überall gewährleistet. Da fragten sich viele Eltern auch, ob es nicht gescheit wäre, ihre Kinder selbst zu Hause zu lassen, um mögliche Strohmänner auf glitschigen Straßen zu vermeiden. Zumal ihnen dazu auch noch das Recht eingeräumt wurde, ihre Kinder bis zur zehnten Klasse ohne angeordneten Unterrichtsausfall zu Hause zu behalten, wie NOZ hervorhebt.
Willkommene Änderungen in der Schulgesetzgebung
Ein Lichtblick inmitten der frostigen Tage könnte die geplante Reform des Schulgesetzes sein. Hierbei ist angedacht, dass Schulen künftig bei extremen Wetterbedingungen eigenständiger entscheiden können, wann sie auf Distanzunterricht umschwenken. Die Schulverwaltungen dürfen sich auf weniger bürokratische Hürden freuen und damit schneller reagieren, wenn die Witterung es von ihnen verlangt. Leider ist eine zentrale Informationsstelle für Schulausfälle in Niedersachsen nicht vorhanden, was die Kommunikation umso herausfordernder macht. NDR weist darauf hin, dass Informationen hierzu über verschiedene Kanäle verbreitet werden, von der Verkehrsmanagementzentrale bis hin zu Webseiten der Kommunen.
Der Winter in Niedersachsen könnte sich somit als lehrreiche Zeit herausstellen – sowohl für Schüler als auch für die Schulträger. In den nächsten Tagen steht durch die frostigen Temperaturen und die bevorstehenden Wetterwechsel wohl noch so einiges auf dem Programm. Da kann man nur hoffen, dass bei all dem Schnee und der Glätte der Spaß am Lernen nicht zu kurz kommt und niemand auf der Strecke bleibt!