Kritik am Stoppelmarkt: Tierschutzskandal um Ponykarussells in Vechta!

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Vechta feiert vom 14. bis 19. August 2025 den 727. Stoppelmarkt, trotz Kritik an Ponykarussells von Tierschutzorganisationen.

Vechta feiert vom 14. bis 19. August 2025 den 727. Stoppelmarkt, trotz Kritik an Ponykarussells von Tierschutzorganisationen.
Vechta feiert vom 14. bis 19. August 2025 den 727. Stoppelmarkt, trotz Kritik an Ponykarussells von Tierschutzorganisationen.

Kritik am Stoppelmarkt: Tierschutzskandal um Ponykarussells in Vechta!

Das große Volksfest, der Stoppelmarkt in Vechta, zieht vom 14. bis 19. August 2025 rund 800.000 Besucher an. Mit einer beeindruckenden Tradition von 727 Jahren wird dieses Fest gefeiert, wenn die Stoppeln auf den Feldern stehen. Doch hinter der festlichen Kulisse braut sich heftige Kritik zusammen.

Tierschützer, angeführt von der Organisation PETA, stehen in den Startlöchern, um das Ponykarussell zu kritisieren, das auf dem Fest angeboten wird. Laut kreiszeitung.de wird den Ponys vorgeworfen, stundenlang im Lärm und bei Hitze im Kreis zu laufen, was zu physischen und psychischen Schäden führen kann. Obwohl die Stadt Vechta erklärt hat, dass das Ponykarussell nur bei großer Hitze pausiert, bleibt die Empörung unter Tierschützern unverändert hoch.

Tierschutz und Politik

Die neue Bundestierschutzbeauftragte Silvia Breher, die das Fest eröffnen wird, bringt zusätzlich Zündstoff in die Diskussion. Sie ist nicht nur stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende, sondern auch Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeslandwirtschaftsministerium. Auf kritische Nachfragen zu den Ponykarussells hat sie allerdings nicht reagiert.

Ein Sprecher des Bundesministeriums für Landwirtschaft erklärte, dass es im Tierschutzgesetz kein Verbot für Ponykarussells gebe, diese jedoch strengen gesetzlichen Bestimmungen unterlägen. Brehers Ernennung als Tierschutzbeauftragte hat bereits für Stirnrunzeln gesorgt, da sie zuvor Geschäftsführerin eines landwirtschaftlichen Verbandes war, was Fragen zur Unabhängigkeit aufwirft. PETA vergleicht ihre Ernennung mit der eines Schlachters, was die Wogen weiter hochschlägt.

Ein Blick auf das Festival

Das besondere an dem Stoppelmarkt ist nicht nur die große Anzahl an Besuchern, sondern auch die Vielzahl an Attraktionen, die geboten werden. Trotz der gravierenden Kritik bleibt der organisatorische Aufwand unübersehbar, denn die Besucher sollen ein unvergessliches Erlebnis erleben. Ob den Kritikern Gehör geschenkt wird und inwieweit Änderungen in der Zukunft stattfindet, bleibt abzuwarten.

Die wichtige Frage, die sich viele in Vechta jetzt stellen, ist: Wird die Tradition des Stoppelmarktes auf Kosten der Tierschutzrichtlinien fortgeführt? Und wie wird die Politik auf die eindringlichen Stimmen der Tierschützer reagieren?