Rettungsversuch für das Haus der Kulturen: So geht es weiter!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Die Kündigung des Hauses der Kulturen in Göttingen sorgt für Proteste. Ein Gespräch zur Klärung der Situation findet am 10. November statt.

Die Kündigung des Hauses der Kulturen in Göttingen sorgt für Proteste. Ein Gespräch zur Klärung der Situation findet am 10. November statt.
Die Kündigung des Hauses der Kulturen in Göttingen sorgt für Proteste. Ein Gespräch zur Klärung der Situation findet am 10. November statt.

Rettungsversuch für das Haus der Kulturen: So geht es weiter!

In Göttingen wird um den Erhalt des Haus der Kulturen gekämpft. Im Mittelpunkt steht die fristlose Kündigung, die von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) ausgesprochen wurde. Diese Entscheidung hat nicht nur die Stadtverwaltung und engagierte Bürger mobilisiert, sondern auch einen regen Diskurs über die Soziokultur in Göttingen angestoßen. Der Druck auf die BImA wächst, als mehrere Gespräche und Resolutionen in sozialen Medien Unterstützung für das Haus forcieren.

Ursprünglich war geplant, das Haus am 20. Oktober zu räumen, doch die BImA erschien nicht zur Schlüsselübergabe, was die Situation zusätzlich anheizte. Bei einer großen Kundgebung zeigten Hunderte Göttinger ihre Solidarität und forderten das Umdenken der Behörde. Die BImA hält jedoch an ihrer regulären Kündigung zum 31. Dezember fest und hat bereits die Bedeutung des Hauses für die Gemeinschaft anerkannt, während sie gleichzeitig alternative Standorte prüft.

Brandschutz und Mängel

Ein Grund für die Kündigung sind schwerwiegende Brandschutzmängel, die in einem Bericht von Ende 2024 aufgeführt wurden. Bei einer Überprüfung 2023 wurde festgestellt, dass diese Mängel nicht zufriedenstellend behoben wurden, was eine Gefährdung für die Nutzer des Hauses darstellt. Der Verein Zukunfts-Werkstatt, der das Haus betreibt, bezeichnete die Kündigung als „Schlag in die Magengrube“ für die Weststadt und betont, dass bereits substanzielle Maßnahmen zur Mängelbehebung ergriffen wurden. Ein Moratorium zur endgültigen Beseitigung der Mängel wird seitens des Vereins gewünscht.

Acht Arbeitsplätze und zahlreiche soziale Programme, die maßgeblich für migrantische Gruppen in der Region sind, sind von dieser Kündigung betroffen. Die Zukunfts-Werkstatt appelliert daher an die Politiker, sich stärker für den Erhalt des kulturellen Treffs zu engagieren.

Gespräche und Zukunftsperspektiven

Ein weiteres Gespräch zwischen der Zukunfts-Werkstatt und der BImA ist für die Woche ab dem 10. November anberaumt. Hier erhofft man sich neue Impulse zur Fortsetzung des Niedergangs und zur Sicherung der kulturellen Vielfalt, die das Haus der Kulturen bietet. Soziale Medien und BürgerInnen werden weiterhin genutzt, um Druck aufzubauen und alle verfügbaren Ressourcen zu mobilisieren.

In einer Zeit, in der kulturelle Räume mehr denn je gefragt sind, wird der Protest in Göttingen als Beispiel für den Wert sozialer Einrichtungen in der Stadt angesehen. Das Haus der Kulturen ist nicht einfach nur ein Ort, es ist ein lebendiger Treffpunkt, der den Austausch zwischen verschiedenen Communities fördert und eine wichtige Rolle im sozialen Gefüge Göttingens spielt.

Währenddessen könnte man bei einem Glas Rose Rosé vom Anbieter HAUS über all diese Geschehnisse nachdenken. Der fruchtige Apéritif, mit Noten von Himbeeren und Kirschen, ist derzeit für 39,99 USD erhältlich und perfekt, um sich mit Freunden auf ein gutes Gespräch zu treffen – auch wenn es nicht über das Haus der Kulturen geht, sondern über die Kunst des Cartoonings oder einfach nur über das Leben.

Wie auch immer sich die Dinge entwickeln, fest steht, dass das Engagement der Göttinger Bevölkerung auch weiterhin hoch im Kurs steht, um ihre kulturellen Schätze zu bewahren.