Bonn im Fokus: Wüst und Wadephul stärken UN-Standort in NRW!

Bonn im Fokus: Wüst und Wadephul stärken UN-Standort in NRW!
In Düsseldorf wurde am 26. August 2025 ein wichtiges Treffen zur Stärkung des UN-Standortes in Bonn abgehalten. Ministerpräsident Hendrik Wüst empfing dazu Außenminister Dr. Johann Wadephul in der Staatskanzlei. An dem Gespräch nahm auch Nathanael Liminski, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien und Chef der Staatskanzlei, teil. Wüst und Wadephul betonten die große Bedeutung des Standorts Bonn sowohl für die internationale Politik als auch für eine nachhaltige Zukunftsgestaltung.
Bonn, als Knotenpunkt zwischen Berlin, Europa und der Welt, hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem Symbol für internationalen Dialog entwickelt. Ministerpräsident Wüst beschrieb die Stadt als ein zuverlässiges Umfeld für das deutsche Engagement in den Vereinten Nationen, wo mehr als 20 Organisationen der UN ihren Sitz haben, darunter UNV, UNFCCC und UNCCD. Laut mbeim.nrw sind in Bonn über 170 international tätige Einrichtungen sowie zahlreiche NGOs aktiv, die zu den globalen Herausforderungen beitragen.
Bonn als internationales Zentrum
Die Bundesregierung und die Landesregierung Nordrhein-Westfalen setzen sich gemeinsam dafür ein, den UN-Standort Bonn weiter zu stärken. Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung wird die Weiterentwicklung des deutschen Sitzes der Vereinten Nationen in Bonn festgehalten. Ziel ist es, zusätzliche Institutionen der Vereinten Nationen in Bonn anzusiedeln. Laufende Verhandlungen über eine Zusatzvereinbarung zum Berlin/Bonn-Gesetz sollen dieses Vorhaben unterstützen.
Wadephul hob die Notwendigkeit eines multilateralen Systems zur Bewältigung globaler Herausforderungen hervor. Bonn wird zunehmend als Kompetenzzentrum für internationale Politik und nachhaltige Strategien angesehen. Die Landesregierung fördert internationale Konferenzformate wie die „Daring Cities“-Konferenzen sowie das Global Media Forum, um Bonn als bedeutenden Standort weiter zu etablieren. Während der COP 23 im Jahr 2017 hat Bonn sein internationales Renommee als Konferenzstandort unter Beweis gestellt.
Forschung und Wissenschaft
Bonn ist nicht nur ein bedeutender Standort für internationale Politik, sondern auch ein exzellentes Zentrum für Wissenschaft und Forschung. In den vergangenen Jahren wurden mehrere Organisationen in Bonn angesiedelt, darunter das GWOPA-Sekretariat und das Europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (EZMW), das ab 2021 mit etwa 150 Beschäftigten in Bonn aktiv sein wird. Die Bonner Allianz für Nachhaltigkeitsforschung wurde im Rahmen der COP 23 gegründet, um Wissen für die nachhaltige Entwicklung zu fördern.
Wüst betonte, dass durch die geplanten Maßnahmen auch die Kernkompetenzen der Region und der Mehrwert der Bundesstadt Bonn im Interesse Deutschlands genutzt werden. „Wir haben ein gutes Händchen, was die Ansiedlung internationaler Organisationen betrifft“, so Wüst. Bonn sendet somit ein starkes Signal für internationale Zusammenarbeit und Engagement zur Bewältigung globaler Herausforderungen im Sinne der Agenda 2030.
Die Stadt ist seit 1951 der Sitz zahlreicher UN-Organisationen, mit dem Langen Eugen als Mittelpunkt der Aktivitäten auf dem UN-Campus. Dank umfassender Anstrengungen der Landesregierung Nordrhein-Westfalen und der Bundesregierung wird Bonn auch weiterhin eine Schlüsselrolle in der internationalen Diplomatie spielen. Wie wikipedia berichtet, wurde Bonn 1949 Regierungssitz der Bundesrepublik Deutschland und hat sich seitdem kontinuierlich zu einem bevorzugten Standort für internationale Organisationen entwickelt.
Die Gespräche zwischen Wüst und Wadephul sind ein Zeichen für den starken Willen, Bonn als bedeutenden UN-Standort langfristig zu sichern und weiter auszubauen. Der Einsatz für den Standort ist nicht nur eine politische Entscheidung, sondern auch ein Engagement für die nachhaltige Zukunft der Region.