Spektakulärer Bankeinbruch in Gelsenkirchen: Täter bohren sich zum Tresor!
Einbruch in Gelsenkirchen: Unbekannte Täter bohren Tunnel in Bank-Tresorraum, Polizei sucht Zeugen zu verdächtigen Geräuschen.

Spektakulärer Bankeinbruch in Gelsenkirchen: Täter bohren sich zum Tresor!
In der Nacht zum 29. Dezember 2025 kam es zu einem spektakulären Einbruch in die Sparkasse im Gelsenkirchener Stadtteil Buer. Die unbekannten Täter schafften es, über ein Parkhaus in das Bankgebäude vorzudringen und bohrten ein riesiges Loch durch die Wand zum Tresorraum. Besondere Brisanz erhielt der Vorfall, als die Brandmeldeanlage um 3:58 Uhr auslöste, was schließlich die Feuerwehr alarmierte. Trotz des raschen Eingreifens gelang es den Einbrechern, mit ihrer Beute zu fliehen, und die genaue Schadenshöhe bleibt momentan unklar. Diese kriminelle Aktion könnte möglicherweise mehrere Tage unentdeckt geblieben sein, wie RTL berichtet.
Das Vorgehen der Täter sorgt für Aufregung – sie durchsuchten mehrere Wertschließfächer und machten sich möglicherweise einen großen Vorrat an Bargeld und Wertsachen zu eigen. Wie die Polizei bekannt gab, laufen die Ermittlungen auf Hochtouren, um die Spuren zu sichern und Zeugen zu finden. Diese sollen sich melden, wenn sie verdächtige Geräusche oder Beobachtungen in den letzten Tagen gemacht haben. Informationen können unter den Telefonnummern 0209 365 8112 und 0209 365 8240 gemeldet werden.
Einbruchswelle in Deutschland
Die kriminelle Handlung in Gelsenkirchen reiht sich in einen besorgniserregenden Trend ein. Laut t-online ereignen sich in Deutschland alle sechs Minuten Einbrüche. Im Jahr 2024 wurden etwa 90.000 Einbrüche registriert, ein Trend, der seit 2022 kontinuierlich ansteigt. Dies zeigt, dass diese Form der Kriminalität nach wie vor hoch im Kurs steht und die Sicherheitslage vielerorts angespannt ist. Zusätzlich stiegen die Entschädigungszahlungen der Versicherungen auf rekordverdächtige 350 Millionen Euro im gleichen Jahr.
Die durchschnittliche Schadenssumme je Einbruch ist ebenfalls angestiegen, von 3.600 Euro auf 3.800 Euro. Einbrecher machen es sich vor allem zur Aufgabe, Smartphones, Kameras und Computer zu stehlen, die auf dem Schwarzmarkt ein gutes Geschäft machen.
Tipps zur Einbruchsprävention
- Türen und Fenster sichern: Querriegel und zusätzliche Verriegelungen verwenden, da gekippte Fenster als offen gelten.
- Alarmanlagen installieren: Moderne Alarmanlagen lassen sich mit Smartphones vernetzen und können sofort Benachrichtigungen bei Einbruchversuchen senden.
- Außenbeleuchtung mit Bewegungsmeldern: Eine gute Beleuchtung kann ungebetene Gäste abschrecken.
Angesichts der Vorfälle in Gelsenkirchen ist es an der Zeit, bewusster auf die eigenen Sicherheitsmaßnahmen zu achten. Nur durch vorausschauendes Handeln kann das Risiko eines Einbruchs verringert werden. In der aktuellen Lage bleibt abzuwarten, wie die Polizei den Fall aufklären wird und ob den Tätern bald die Fluchtblase platzt.