Post-Mitarbeiter radeln 3.000 km zum Weihnachtsmann: Ein Abenteuer!

Post-Mitarbeiter radeln 3.000 km zum Weihnachtsmann: Ein Abenteuer!
In einer beeindruckenden Leistung haben drei Post-Mitarbeiter aus Deutschland nach 16 Tagen voller Abenteuer das Weihnachtsmanndorf in Lappland, Nordfinnland, erreicht. Die Strecke von beinahe 3.000 Kilometern führte sie durch malerische Landschaften in Deutschland, Dänemark, Schweden und schließlich Finnland. Der Hauptanlass der Reise war die Übergabe von Wunschzetteln, die zuvor von Kindern gesammelt wurden, um ihre Weihnachtswünsche direkt an den Weihnachtsmann zu übermitteln.
Wie RPR1 berichtet, machte sich das Trio am 8. August 2025 auf den Weg von St. Nikolaus im Saarland, wo ein Nikolausdarsteller ihnen einen persönlichen Brief an den Weihnachtsmann überreichte. Auf ihrem Weg hatten sie zwei gelbe Postfahrräder und ein Geländefahrrad dabei, allesamt ohne Elektromotor. Begleitet wurden sie von einem Fahrzeug, das ihre Kleidung, Werkzeug und Ersatzteile transportierte.
Die Radler, bestehend aus der 51-jährigen Simone Nehring aus Bremen sowie Artur Hajduk und Ralf Schüttler, kennen sich übrigens aus dem Nationalteam der Post fürs Radfahren. Bevor sie sich auf dieses abenteuerliche Projekt einließen, hatten sie bereits andere extreme Touren unternommen, wie etwa vom Spreewald nach Venedig.
Gutes tun mit jeder Pedalumdrehung
Neben dem sportlichen Ehrgeiz steht auch ein wunderbarer wohltätiger Zweck im Fokus dieser Tour. Die Radfahrer sammeln Spenden für den Verein „Bunter Kreis Hagen“, der Familien mit schwer kranken Kindern unterstützt. Diese Herzensangelegenheit bringt zusätzlich einen hohen emotionalen Wert in ihre abenteuerliche Reise.
Der Hauptstop nach der Übergabe der Wunschzettel im Weihnachtsmanndorf wird das Nordkap sein, wofür sie weitere 700 Kilometer zurücklegen wollen. Geplant ist eine Tagesstrecke von bis zu 250 Kilometern, um das Ziel zu erreichen.
Im vergangenen Winter hat das Nikolauspostamt über 33.000 Briefe von Kindern beantwortet, die in voller Vorfreude auf das Christkind warten. Auch der Nikolaus, der in der Anfangsphase der Reise der Gruppe einen Brief an den Weihnachtsmann übergab, ist auf eine Antwort aus dem hohen Norden gespannt.
Diese 13. Weihnachtsmann-Fahrradtour ist ein weiteres Beispiel dafür, wie Sport und soziale Verantwortung hand in hand gehen können. Es ist ein Beweis dafür, dass durch den guten Willen und Engagement von einigen, andere erreicht und unterstützt werden können. Ob beim Radfahren oder in der Weihnachtszeit – es ist das Miteinander, das zählt.